Organisieren zum zweiten Mal die lange Nacht des Yoga: Cornelia Brammen (li.) und Silke Theune Foto: mf

Die lange Nacht des Yoga

Ein Lokstedter Verein bringt ganz Hamburg in Schwingung

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In der langen Nacht des Yoga am 20. Juni stellt sich die indische Lehre in ihrer ganzen Vielfalt vor. Auch im Bürgerhaus Niendorf. Initiator ist der Verein Yoga für Alle in Lokstedt.

 

„Als ich vor 28 Jahren im katholischen Passau zum ersten Mal Yoga machte, kam das noch direkt hinter Hexerei“, erinnert sich Cornelia Brammen vom Verein Yoga für Alle. Das hat sich grundlegend geändert, zahlreiche Formen der indischen Lehre werden heute von Frauen und Männern jeden Alters praktiziert. Am 20. Juni können Interessierte die Vielfalt des Yoga in 45 Studios in ganz Hamburg kennenlernen. Im Bürgerhaus Niendorf kann in Kundalini Yoga, Hatha Yoga, Meditation und einen Yoga Walk durchs Gehege geschnuppert werden. Cornelia Brammen und Silke Theune vom Verein Yoga für Alle organisieren die inspirierende Nacht zum zweiten Mal und haben vor allem ein Anliegen: „Die Lange Nacht des Yoga ist ein Fundraising-Projekt. Wir organisieren den Event größtenteils ehrenamtlich, um Gelder an gemeinnützige Organisationen und Vereine weiter zu reichen. Ziel ist es, dass auch Menschen von Yoga profitieren können, die keinen Zugang zu normalen Yogastunden haben, etwa weil sie im Gefängnis sitzen oder wenig Geld haben oder körperlich eingeschränkt sind.“ Im barrierefreien Eimsbütteler Haus des Sports können am 20. Juni zum Beispiel Rollstuhlfahrer Yoga für sich erkunden. mf

 

 

Lange Nacht des Yoga, Sa., 20. 6., 18 bis 24 Uhr, Eintritt 15 Euro, www.yoganacht.de,  www.yoga-fuer-alle-ev.com

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