Hochrangige Gäste verabschiedeten „Mr. Albertinen“ Professor Fokko ter Haseborg (2.v.re): Matthias Scheller, Dr. Rudolf Kösters (Ehrenpräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft), Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Dr. Torsten Sevecke (Bezirksamtsleiter), Bischöfin Kirsten Fehrs, Pastor Dr. Stefan Stiegler und Dr. Manfred Radtke (v.l.n.re.) Foto: si

„Das Albertinen ins 21. Jahrhundert geführt!“

Professor Fokko ter Haseborg in den Ruhestand verabschiedet

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Die Kirche am Krankenhaus war so überfüllt, dass viele Besucher den von Bischöfin Kirsten Fehrs mit einer Andacht begonnenen Festakt zur Verabschiedung von „Mr. Albertinen“ nur mittels Live-Übertragung im Untergeschoss verfolgen konnten.

 

An seinem 65. Geburtstag verabschiedete sich Professor Fokko ter Haseborg nach 19 Jahren als Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks in den Ruhestand. Großes hat er in diesen zwei Jahrzehnten geleistet – da waren sich sämtliche Laudatoren und Gratulanten einig. Für Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Manfred Radtke steht ter Haseborg für den Aufbruch ins 21. Jahrhundert: Aus dem Krankenhaus am Rande der Stadt habe der Mathematiker und Betriebswirt mit einem Faible für Orgelmusik einen Diakonie-Konzern geformt, der zu den Top 20-Arbeitgebern Hamburgs gehöre und ein Leuchtturm für eine moderne, den Menschen zugewandte Medizin und Pflege sei. Obwohl ter Haseborg stets die Wirtschaftlichkeit im Blick behielt, habe er die diakonische Identität des Unternehmens bewahrt.

Auch Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks und Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke würdigten die Verdienste des 65-jährigen, der unter anderem durch zahlreiche Bauprojekte die Zukunftsfähigkeit des Albertinen gesichert hat. Insbesondere die letzten fünf Jahre waren von umfangreichen Investitionen und Baumaßnahmen geprägt. So wurden 2014 der hochmoderne Funktionstrakt am Albertinen-Krankenhaus in Schnelsen und Anfang Mai 2015 zwei Erweiterungsbauten am Ev. Amalie- Sieveking-Krankenhaus in Volksdorf eingeweiht. 

Professor Fokko ter Haseborg, der auch das erste Hamburger Hospiz in christlicher Trägerschaft sowie das Projekt „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung ermöglicht hatte, dankte für die Wertschätzung und Unterstützung, die er während seiner Amtszeit erfahren habe. „Ich habe hier nicht nur mein Wissen, meine Kenntnisse und Erfahrungen einbringen dürfen, sondern konnte in einem viel umfangreicheren Maße als zuvor meine Persönlichkeit und auch meinen christlichen Glauben bei der Arbeit leben!“

Sein besonderer Dank galt dem Team des Albertinen, angefangen beim Träger über die Mitarbeiter bis hin zu den Ehrenamtlichen. Ohne sie sei die erfolgreiche Entwicklung nicht möglich gewesen. Nachfolger im Amt des Vorstandsvorsitzenden des Albertinen-Diakoniewerks wird ab September Diplom-Kaufmann Matthias Scheller. Der 51-jährige ist derzeit im Vorstand der Charité und Direktor des Klinikums der Charité – Universitätsmedizin Berlin.  löv

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