Nachwuchsturnier Die Gastgeber setzten sich beim Spiel gegen Altona 93 immer durch – am Ende gewann die 3. E-Jugend vom TuS Germania Schnelsen das Spiel mit 1:0 Foto: ar

Germania steigt in die Landesliga ab

Das sind die Pläne der Schnelsener nach ihrem Abschied aus dem Oberhaus

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In der Oberliga hatten die Schnelsener ihren letzten Auftritt. Jetzt werden Pläne für die nächste Saison geschmiedet

 

Traurig? Nein, so klingt Jörg Wohlgemuth nicht. Zu lange war dem 1. Vorsitzenden vom TuS Germania Schnelsen klar, dass die nächste Oberliga-Saison ohne seinen Verein stattfinden wird. „Wir gehen mit Würde in die Landesliga“ sagt er.

Statt zu trauern werden lieber Pläne geschmiedet. Als Manager für die Landesliga konnte der Verein Dieter Lehmann gewinnen. Und auch die beiden Trainer werden bleiben. „Sie haben gute Arbeit geleistet, an ihnen liegt es nicht, dass wir den Klassenerhalt nicht geschafft haben“, betont Jörg Wohlgemuth.

Bis zum 31. August können die Schnelsener jetzt ein neues Team zusammen stellen. Denn klar ist: Von der aktuellen 1. Herren-Mannschaft werden nicht viele Speiler bleiben. „Wir rechnen mit 10 bis 12 Abgängen“, so Jörg Wohlgemuth. Sorge machte ihm das nicht. „Wir haben sehr guten Nachwuchs!“ So soll aus Spielern der A-Jugend und aus den 2. Herren eine neue Mannschaft entstehen.

Ziel in der neuen Saison? „Wir gucken uns das entspannt an, wollen den Klassenerhalt schaffen“ Von einem direkten Wieder-Aufstieg träumt niemand. „Das ist nicht unser Ziel – darüber können wir ein Jahr später nachdenken“, sagt Jörg Wohlgemuth lächelnd. Wichtiger ist ihm, dass der Nachwuchs gefördert wird.

Nachwuchsförderung

Und dafür stellt TuS Germania Schnelsen einiges auf die Beine. So fand am Wochenende gerade das große Lorenz-Lang Turnier statt. 20 Vereine traten mit ihren E-Jugendmannschaften an und die 9- bis 10-Jährigen zeigten, was in ihnen steckt.  ar

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