Chefs von „Gardenship“ Linus, Jacob, Hila, Kaya, Monty (v. l. n. r.) haben ganz besonders mit ihrem Teamgeist überzeugt Foto: moe

Erfolgreiche Idee mit grünem Daumen

Beim Wirtschaftswettbewerb business@school geht’s für die Ohmoor-Schüler nach dem Sieg beim Regionalentscheid zum Bundesfinale

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Es ist der bisher größte Erfol für das Gymnasium Ohmoor im schulischen Wirtschaftswettbewerb business@school: Ein Team gewann den Regionalentscheid und fährt nun zum Deutschland-Finale.

 

So oft schon war das Gymnasium Ohmoor innerhalb der nunmehr zwölfjährigen Teilnahme Gastgeber des Regionalentscheids von business@school (Bildungsinitiative von The Boston Consulting Group), musste sich aber trotz guter Ideen und viel Jury-Lob immer den anderen Schulen geschlagen geben. Doch diesmal hatten die Niendorfer Oberschüler die Nase vorn. Mit ihrer Idee vom Garten-Teilen hatten Kaya (16), Jacob (16), Monty (17), Hila (17) und Linus (17) das richtige Gespür für eine Geschäftsidee und setzten sich gegen ihre Mitstreiter aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein durch.

„In Niendorf gibt es ja eine sehr große Gartenkultur und da stellte sich uns die Frage, wer sich um die blühende Pracht während eines Urlaubs kümmert“, so die Fünf. „Nicht jeder will während seiner Abwesenheit unbedingt einen Gärtner für die Pflege bezahlen“, so Monty. So entstand die Idee, Hobbygärtner und Gartenbesitzer zusammenzubringen. „Wohnungsmieter könnten dadurch für eine begrenzte Zeit einen Garten nutzen und sich drum kümmern, während der Eigentümer entspannt verreist“, so Kaya. Für beide Parteien hätte das keine Folgekosten, nur ein Obulus für die Vermittlung wäre fällig. „Dadurch und mit Werbeinnahmen finanzieren wir uns“, erklärt Jacob.

Unterstützung bei der Gründung ihrer fiktiven Firma „Gardenship“ bekam das Team von einem Finanzexperten. „Und Frau Hoffmeister vom Büchereck Niendorf Nord hat uns beim Thema Geschäftsanalyse geholfen und eine Online-Umfrage unter potentiellen Kunden auf den Weg gebracht.“ 

Neben ihrem schlüssigen Konzept sammelten die Elftklässler des Profils „Verantwortliches Handeln in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“ vor allem Punkte bei ihrer Präsentation. „Wir haben auf der ganzen Linie mit Teamgeist überzeugt“, so Kaya. „Bei uns gibt es keinen Einzelkämpfer und Mitläufer. Wir ziehen alle an einem Strang und das hat die Jury deutlich gespürt.“

Am 21. Juni geht es für die imaginären Geschäftsinhaber nach München, wo sie gegen andere Teams im Bundes-Finale antreten. „Natürlich hoffen wir, auch dort alle überzeugen zu können. Denn mit der Siegprämie von 5000 Euro wäre der Schritt zur richtigen Firma möglich…“ moe

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