Freundlich und dynamisch wirkt das neue Kirchenkreiszentrum auf dem Papier Foto: me di um Architekten

Zentrum für den Kirchenkreis

In Niendorf werden fünf Verwaltungsstandorte zusammengefasst

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Das Gebäude des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein in der Max-Zelck-Straße wird umgebaut und erheblich vergrößert. Und dafür muss auch Bäcker Hönig weichen – vorerst.

 

Am Mittwoch stellte der Kirchenkreis seine Pläne für den Um- und Neubau des Hauses der Kirche in Niendorf vor. Die bisher fünf Verwaltungsstandorte werden zu einem zusammengefasst, 180 Mitarbeiter werden in dem Neubau unterkommen.

 

Von zehn Mitbewerbern hatte das Architekturbüro „me di um Architekten“ den mit Abstand überzeugendsten Entwurf geliefert. Er punktete vor allem mit der dynamischen Gestaltung der Fassade, der Staffelung der Stockwerke und der Anlage des Gebäudes um einen Innenhof herum. Große Teile des alten Hauses bleiben  erhalten.

 

Propst Dr. Karl- Heinrich Melzer findet die Pläne perfekt gelungen: „Wir hatten großen Wert auf Nachhaltigkeit, öffentliche Zugänglichkeit und viel Tageslicht für die Mitarbeiter gelegt. Alles ist in diesem Entwurf hochwertig umgesetzt worden.“ Neu dazu kommen am Standort eine Mensa und eine Kapelle. Das jetzige Gebäude der Bäckerei Hönig wird abgerissen, aber am selben Ort soll der Betrieb in den Neubau integriert werden. Auch die noch allein stehende Begegnungsstätte wird in das neue Haus einbezogen. Der dort angebotene Ein-Euro-Mittagstisch soll auch während der Bauphase bestehen bleiben, dafür sucht der Kirchenkreis noch passende Räume.

 

Von den Dimensionen des Bauprojekts konnten sich Interessierte anhand von Plänen und Modellen ein anschauliches Bild machen.

 

Noch Ende dieses Jahres wird mit den Vorarbeiten begonnen. 2017 soll das neue Zentrum fertig sein. tif

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