Streuobstwiese für Schnelsen

Der Flughafen pflanzt 30 Obstbäume im Wassermannpark und die dürfen ganz hoch wachsen

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Im Wassermannpark in Schnelsen können bald selbst gepflückte Äpfel und Birnen vernascht werden. Insgesamt 30 Obstbäume hat der Flughafen Hamburg hier gepflanzt.

 

Vor knapp einem Monat  pflanzten Flughafen-Mitarbeiter zusammen mit Vertretern des Bundes für Umwelt und Naturschutz BUND und Vertretern der Abteilung Stadtgrün des Bezirksamtes Eimsbüttel die Bäume in Schnelsen auf der Grundlage eines neuen Konzepts. Danach sollen nachhaltige Neupflanzungen im Umfeld des Flughafens geschaffen werden für Bäume, die aus Gründen der Flugsicherheit gekappt oder gefällt werden mussten.

 

 „Wegen der zulässigen Höhen ist es in vielen Fällen nicht sinnvoll, an derselben Stelle neue Bäume zu pflanzen“, so Ingo Fehr vom Zentralbereich Umwelt des Flughafens. „Deshalb kamen wir in Absprache mit dem Bezirks- amt Eimsbüttel auf die Idee für die öffentliche Grünfläche in Schnelsen. Dies ist aber nur der Anfang. Entsprechend dem gemeinsamen Plan sollen im Herbst weitere abgestimmte Pflanzaktionen folgen. Dazu gehören auch Straßenbäume.“

 

Für den Zeitraum von drei Jahren hat sich der Flughafen verpflichtet, die Fertigstellungspflege zu übernehmen und sich einmal monatlich um die Bewässerung und das richtige Anwachsen der Bäume zu kümmern. Die Abteilung Stadtgrün des Bezirksamtes übernimmt gemeinsam mit dem BUND zweimal jährlich die Flächenpflege wie das Mähen der Wiese. Für den rund 28 000 Quadratmeter großen Wassermannpark wurden Apfelbäume wie Boskoop, Jakob Fischer, Winterglockenapfel und Horneburger Pfannkuchen sowie Birnenbäume wie Köstliche von Charneu und die Gute Luise ausgewählt. „Vor allem Kinder werden ihre Freude haben, wenn die Bäume hier Früchte tragen“, verspricht Ingo Fehr, der als Imker auch für die flughafeneigenen Bienenvölker zuständig ist. mf

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