Weiter warten auf die Entscheidung

AKN-Planungen werden fortgesetzt, aber es gibt noch keinen Beschluss

Archiv| Views: 211

Eine endgültige Entscheidung über die Elektrifizierung der AKN-Bahnlinie A 1 steht immer noch aus. Und damit muss Schnelsen-Süd weiter auf seinen Bahnhof warten.

 

Das teilte die AKN auf Anfrage mit. Mit den jetzigen Dieseltriebwagen sei der Fahrplan außerdem nicht veränderbar, und ein Halt in Schnelsen-Süd würde wegen verlängerter Fahrzeit den S-Bahn-Verkehr in Eidelstedt durcheinanderbringen, erklärte AKN-Sprecherin Christiane Lage dem Wochenblatt.

Einen Termin für die endgültige Entscheidung über eine Elektrifizierung gebe es bisher nicht, teilte auch Dennis Fiedel mit – er ist Sprecher des Nahverkehrsverbunds Schleswig-Holstein (NAH.SH). Fiedel zum Wochenblatt: „Die beiden Länder Hamburg und Schleswig-Holstein haben die AKN beauftragt, das Projekt zu planen und bis zum dritten Quartal 2015 die Unterlagen für die Planfeststellungsverfahren fertigzustellen.“

Ob das Projekt auch tatsächlich durchgeführt wird, müssten die beiden Länder noch entscheiden. Zurzeit liegt der Schwarze Peter in Berlin, denn der Bund muss festlegen, ob und in welchem Umfang er sich an der Finanzierung beteiligt. Davon machen die Länder ihre Entscheidung abhängig. Die Kosten-Nutzen-Analyse hatte ergeben, dass der Nutzen die Kosten knapp überwiegt.

Unterdessen haben die AKN und die S-Bahn eine gemeinsame Willenserklärung unterschrieben, in der es um die Arbeitsplätze bei der AKN geht. Bei einer Verlängerung der Linie S 21 bis Kaltenkirchen sollen nach Möglichkeit die Triebfahrzeugführer übernommen werden. Vorausgegangen waren Proteste von AKN-Mitarbeitern, die die Strecke nicht an die S-Bahn abtreten möchten. bk

Comments are closed.