Verdichtung vom Tisch

Status Quo bleibt rund um die Niendorfer Paul-Sorge-Straße erhalten

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Aufatmen im Quartier östlich der Paul-Sorge-Straße: Die Nachverdichtung ist vom Tisch. Das haben die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses während ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Hintergrund: Während einer Informationsveranstaltung im Februar hatte die Bezirksverwaltung Pläne vorgestellt, ein Bebauungsplanverfahren anzustoßen, um eine Zweitbebauung auf zahlreichen Grundstücken zwischen Paul-Sorge-Straße, Johannkamp, König-Heinrich-Weg und Kranichhorst möglich zu machen. Ein Vorhaben, dass bei den anwesenden Niendorfern auf heftigen Widerstand stieß (wir berichteten). „Unter Würdigung und Auswertung der Veranstaltung“ solle daher der Status Quo im betreffenden Bereich erhalten werden. Anders verhält es sich im Gebiet zwischen Kopischweg und Andreasberger Weg: Dort lieferte eine Befragung der Anwohner per Hauswurfsendung kein eindeutiges Ergebnis. Die Mehrheit der Befragten mit Nachverdichtungspotenzial befürworteten eine Zweitbebauung (56 Prozent), während die Mehrheit der Befragten ohne Nachverdichtungspotenzial sich gegen eine Zweitbebauung aussprach (68 Prozent). Insgesamt befürwortete gut ein Drittel eine Zweitbebauung (37 Prozent), knapp die Hälfte ist dagegen (48 Prozent).

Die Fraktionen haben daher Beratungsbedarf angemeldet und wollen voraussichtlich in ihrer nächsten Sitzung am Dienstag, 28. April, abschließend entscheiden. cs

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