Filetstück Wenn die Anna-Warburg-Schule und damit die Stadt den Standort am Tibarg 38 (großes Foto: hinteres Gebäude, kleines Foto seitlicher Pavillon) aufgibt, wird eine attraktive Fläche frei Foto: moe

Fit für die Zukunft

Gestaltungsspielräume auf dem Tibarg

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Kein Leerstand, eine sehr starke Passantenfrequenz, hohes Kaufkraftniveau der Niendorfer und eine vitale Einzelhandelsstruktur. Im Standortgutachten gibt es viel Lob für den Tibarg.

 

„Doch natürlich ruhen wir uns darauf nicht aus. Vielmehr sind wir angespornt, den Tibarg noch weiter zu verbessern und wachsen zu lassen“, so Quartiermanagerin Nina Häder.

 

So lasse die Fläche der jetzigen Zweigstelle der Anna-Warburg- Schule am Tibarg 38 viel Gestaltungsspielraum. Mehrfach berichtete das Wochenblatt bereits über die geplante Aufgabe des Schul-Standorts bis zum Schuljahr 2016/2017. Der Frage, wie dieses (bisher städtische) Filetgrundstück die Einkaufsstraße zukünftig bereichern kann, wird bereits seit mehreren Monaten nachgegangen. So könnte das Unternehmen Tom Tailor hier mit Verkaufsfläche einziehen, da der jetzige Firmensitz am Garstedter Weg zu klein wird und ein Wegzug aus Niendorf droht. „Ein großflächiger Einzelhandel an dieser Stelle im Erdgeschoss wird von uns favorisiert“, sagt Nina Häder. Momentan sind BID und das Bezirksamt Eimsbüttel im regen Austausch bezüglich der Nutzungsoptionen. Auch die baldige Einbindung weiterer Akteure vor Ort und der Öffentlichkeit ist vorgesehen. Der Ideenfindungs-Prozess umschließt auch das direkt angrenzende Areal mit Wochenmarkt-Platz, Pkw-Stellplätzen Kundenzentrum und Ex-Ortsamt. Zwar gibt es dort unterschiedliche Eigentümer, doch gemeinsam soll mit einem geänderten Bebauungsplan über eine attraktive Um- und Neugestaltung des Gebiets nachgedacht werden.

 

Stärken auch zeigen

 

Entwicklungspotential biete auch noch der Branchenmix auf dem Tibarg. „Wir sind zwar sehr gut aufgestellt. Aber unser Herausstellungsmerkmal mit vielen inhabergeführten Geschäften ist eine Stärke, die wir noch mehr ausspielen wollen“, so Nina Häder. Auch das Erscheinungsbild der Geschäftshäuser kann mancherorts optimiert werden. So zeigt beispielgebend das sanierte Gebäude am Tibarg 5, dass bodentiefe Fensterfronten und barrierefreie Eingänge der Einkaufsmeile sehr gut stehen.

 

„Beim BID Tibarg und in der Arbeitsgemeinschaft beschäftigen wir uns sehr intensiv mit Plänen für die Zukunft“, so Nina Häder. So ist die Unterstützung der Geschäftsleute bei der digitalen Präsenz ein großes Thema. Denn längst nutzen noch nicht alle Gewerbetreibenden vor Ort das Internet, um auf sich aufmerksam zu machen. moe

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