Viel zu tun hat Ingrid Ahrens, die für zwei Jahre in den VCD- Bundesvorstand gewählt wurde Foto: bk

Ingrid Ahrens will bessere Alternativen zu Auto und Lkw

Die Niendorferin ist aktiv im Bundesvorstand des Verkehrsclubs Deutschland

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Unerwartet voll geworden ist bei der Niendorferin Ingrid Ahrens der Kalender für 2015, denn im November wurde sie beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) in den Bundesvorstand gewählt.

 

„Auf der Bundesversammlung fragte mich der Bundesvorsitzende Michael Ziesak, ob ich nicht für den Vorstand kandidieren wolle. Und ich dachte: Toll, der traut mir das zu“, erzählt die 54-jährige Juristin, die in Hamburg für eine Krankenkasse arbeitet. Vier Stunden Zeit hatte sie zum Überlegen und wurde gleich gewählt.

Rund 55000 Mitglieder hat der ökologisch orientierte VCD zurzeit und wird 2016 sein 30-jähriges Bestehen feiern. Ingrid Ahrens ist seit 1988 Mitglied und war auch schon im Hamburger Landesvorstand aktiv. Ihre Ziele: „Eine umweltverträglichere Verkehrspolitik und menschengerechte Städte und Dörfer zum Wohlfühlen.“

Erreichen will der VCD dies durch attraktive Alternativen zum Auto-, Flugzeug- und Lastwagenverkehr. Unter anderem geht die Einführung der BahnCard auf eine VCD-Initiative zurück. Für Autofahrer, die sich von den Autoclubs nicht vertreten fühlen, wird aber auch der klassische Service mit Pannenhilfe und Schutzbriefen angeboten.

Ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Bundesvorstand erlebt Ingrid Ahrens als arbeitsintensiv, aber spannend. In den sechsköpfigen Bundesvorstand (fünf Männer, teilweise auch beruflich im Verkehrssektor tätig) bringt sie gern Ideen aus Frauensicht und als Nicht-Insiderin ein, und ihre Hauptinteressen liegen bei der Bahn- und Fahrradpolitik.

Außerdem ist sie zurzeit Jury-Mitglied bei „Bahnhof des Jahres“ und muss die nominierten Bahnhöfe auf Herz und Nieren testen. Preisverleihung ist im August. bk

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