Der Tibarg unter der Lupe

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Niendorfs Einkaufsmeile hat sich in den vergangenen fünf Jahren mächtig herausgemacht. Eine aktuelle Analyse zeigt, was die Neuerungen bewirkt haben.

 

Detailliert und informativ wird in dem umfassenden,  vom BID Tibarg in Auftrag gegebenen Bericht darauf eingegangen, wie sich der Tibarg verändert hat. Deutlich kommt dabei heraus, dass die problem- und umsetzungsorientierte Arbeit des Business Improvement Districts die Aufenthaltsqualität in der Geschäftsstraße sowie die Wahrnehmung des Standorts enorm verbessert hat.

Seit 2010 haben die an der Initiative beteiligten Grundeigentümer, Einzelhändler und Dienstleister gemeinsam mit Vertretern der Handelskammer Hamburg und dem Bezirksamt Eimsbüttel zahlreiche Maßnahmen umgesetzt und damit Niendorfs Zentrum einen Top-Platz unter Hamburgs Einkaufsstraßen gesichert. So ergibt eine Zählung, dass zur Spitzenzeit an einem Mai-Sonnabend im vergangenen Jahr rund 2500 Menschen auf dem Tibarg unterwegs waren – der damit zwar hinter den Hauptgeschäftsstraßen Spitalerstraße (11 820) und Mönckebergstraße (9480) liegt, jedoch andere 1A-Geschäftsstraßen wie den Neuen Wall (1635) deutlich abhängt.

Die Standortanalyse über den Tibarg bescheinigt der Einkaufsmeile ein gutes Zeugnis

 

Positiv betont werden in dem Gutachten auch die sehr vitale Einzelhandelsstruktur mit einem funktionstüchtigen Branchenmix, die sehr gute Erreichbarkeit, sowie die Möglichkeiten zum Bummeln und Verweilen. Als Besonderheit wird hervorgehoben, dass aktuell kein Leerstand im Quartier zu verzeichnen sei und Passanten das Sicherheitsempfinden als überdurchschnittlich gut bewerten. Auch beim Thema Sauberkeit zeigen sich große Erfolge: 2009 noch ärgerten sich 75 Prozent der Befragten über mangelnde Sauberkeit auf dem Tibarg – jetzt und dank des Einsatzes des durch den BID eingestellten „Tibargmeisters“ sind es nur noch sieben Prozent.

Gute Bewertungen gibt es auch für die Umgestaltung des Dorfplatzes mit einer Pflanzen-Oase, das verbesserte Angebot an Veranstaltungen und die modern gehaltenen Sitzgelegenheiten wie Rundbänke. Auch die neuen und besser angeordneten Fahrrad-Parkzonen sorgen für mehr Zufriedenheit. 2009 wurde noch ein Fahrradstand-Mangel von 18 Prozent der Passanten beklagt, aktuell sind es nur noch fünf Prozent. Mit der neuen Beleuchtung, den Infotafeln, der schicken Pflasterung und Umgestaltung des Baumbereichs vor dem nördlichen U-Bahn-Ausgang wirkt der Ti-barg aufgeräumt wie nie. Neue Spielgeräte für Kinder und die südliche Brunnenanlage mit den Bistro-Tischen vervollkommnen das kundenfreundliche Bild.

Welches Potential der Tibarg entfalten kann, wo noch Schwächen sind, wie es in Zukunft weiter geht und was Tibarg-Besucher zu den Ergebnissen sagen – das lesen Sie in den folgenden Wochenblatt-Ausgaben. 

Die Passanten fühlen sich hier wohl

Die Standortanalyse über den Tibarg bescheinigt der Einkaufsmeile ein gutes Zeugnis.

 

Positiv betont werden in dem Gutachten auch die sehr vitale Einzelhandelsstruktur mit einem funktionstüchtigen Branchenmix, die sehr gute Erreichbarkeit, sowie die Möglichkeiten zum Bummeln und Verweilen. Als Besonderheit wird hervorgehoben, dass aktuell kein Leerstand im Quartier zu verzeichnen sei und Passanten das Sicherheitsempfinden als überdurchschnittlich gut bewerten. Auch beim Thema Sauberkeit zeigen sich große Erfolge: 2009 noch ärgerten sich 75 Prozent der Befragten über mangelnde Sauberkeit auf dem Tibarg – jetzt und dank des Einsatzes des durch den BID eingestellten „Tibargmeisters“ sind es nur noch sieben Prozent.

Gute Bewertungen gibt es auch für die Umgestaltung des Dorfplatzes mit einer Pflanzen-Oase, das verbesserte Angebot an Veranstaltungen und die modern gehaltenen Sitzgelegenheiten wie Rundbänke. Auch die neuen und besser angeordneten Fahrrad-Parkzonen sorgen für mehr Zufriedenheit. 2009 wurde noch ein Fahrradstand-Mangel von 18 Prozent der Passanten beklagt, aktuell sind es nur noch fünf Prozent. Mit der neuen Beleuchtung, den Infotafeln, der schicken Pflasterung und Umgestaltung des Baumbereichs vor dem nördlichen U-Bahn-Ausgang wirkt der Ti-barg aufgeräumt wie nie. Neue Spielgeräte für Kinder und die südliche Brunnenanlage mit den Bistro-Tischen vervollkommnen das kundenfreundliche Bild.

Welches Potential der Tibarg entfalten kann, wo noch Schwächen sind, wie es in Zukunft weiter geht und was Tibarg-Besucher zu den Ergebnissen sagen – das lesen Sie in den folgenden Wochenblatt-Ausgaben. moe

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