Auch bei Facebook waren die Auswirkungen des Sturms Thema, wurde zum Beispiel dieses Foto mit entwurzelten Bäumen im Schnelsener Jungborn hochgeladen Foto: Brigitte Jimenez-Guder

Alarm im Minutentakt

Sturm Niklas sorgte für einen Dauereinsatz der Feuerwehren

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Sturmtief Niklas ließ am vergangenen Dienstag die Sirenen der Einsatzwagen im Minutentakt aufheulen. Auch in Niendorf, Lokstedt und Schnelsen waren die Freiwilligen Feuerwehren gefordert.

 

Nachdem der Wind am Tag zuvor schon seine Stärke bewies, hielt dann am vergangenen Dienstag Sturmtief Niklas alle in Atem. Über 800 Mal rückten die Hamburger Feuerwehrleute wetterbedingt aus. So waren allein zwischen 16 Uhr und Mitternacht die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Niendorf an 17 verschiedenen Einsatzorten zur Stelle, kümmerten sich um umgeknickte Bäume oder Äste und lose Dachpfannen. „Unter anderem mussten wir im Niendorfer Gehege einen dicken Ast von der Fahrbahn entfernen. Und auf einem Haus am Tibarg hielten die Dachpfannen dem Sturm nicht stand“, so Wehrführer Stefan Hertzog.

Da trotz der vielen Sturm-Einsätze die Hilfe bei Feuer oder Unfällen gesichert sein muss, wurde eine sogenannte Brandschutzreserve berufen. „Diese Aufgabe haben wir während der Ausnahmesituation am Dienstag übernommen“, so Jörg Riisgaard, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Lokstedt. Am Mittwoch rückte die Mannschaft dann auch wegen Sturmschäden aus. So fiel ein Riesen-Baum an der Straße Bei der Lutherbuche gegen ein Haus. „Diesen Bereich haben wir mit der Polizei großräumig abgesperrt. Für die Entsorgungsarbeiten müssen aber Spezialisten beauftragt werden“, so Riisgaard.

Auch die Schnelsener Freiwillige Feuerwehr war am Dienstag zwölf Mal im Sturmeinsatz. „Unter anderem kümmerten wir uns um einen Baum, der in den Dachboden eines Wohnhauses gekracht ist“, so Wehrführer Oliver Knabjohann. Mit Hilfe eines angeforderten THW-Krans konnte das Ungetüm schließlich gehoben werden.  moe

 

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