Ab nächste Woche gehts richtig rund

Arbeiten für A 7 Deckel starten – Einschränkungen in Schnelsen bis 2018

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Ab dem 13. April beginnen die vorbereitenden Arbeiten zum Bau des Schnelsener Lärmschutzdeckels über die A7.

 

Als erste Maßnahme ist der Bau des Fundaments für die künftige Behelfsbrücke im Verlauf der Frohmestraße geplant. Voraussichtlich ab dem 20. April wird die Richtungsfahrbahn Flensburg erweitert. Die Böschungen am Seitenrand müssen um fünf bis sechs Meter verbreitert werden. Da die Autobahn tiefer liegt als das restliche Gelände, müssen die Böschungen mit Wänden gegen ein mögliches Nachrutschen des Erdreichs gesichert werden. Mit Rücksicht auf die angrenzende Bebauung soll der sogenannte „Baugrubenverbau“ mit einem erschütterungsarmen und lärmreduzierten Verfahren in den Boden eingebracht werden.

Um die Anwohner während der jahrelangen Bauarbeiten vor nächtlichem Lärm zu schützen,  wird im Zweischichtbetrieb zwischen 6 und 22 Uhr gearbeitet. Lärmintensive Arbeiten dürfen grundsätzlich nur zwischen 7 und 20 Uhr durchgeführt werden.

Hier wird´s laut

Eine Ausnahme muss jedoch beim Abriss der alten Autobahnbrücken gemacht werden. „Dann wird es richtig laut“, prophezeite Thomas Laib-Wegener, Geschäftsführer der Projektgesellschaft ViaSolutions Nord, auf der jüngsten Infoveranstaltung im Freizeitzentrum.

Der Abriss der Brücke Frohmestraße erfolgt nach derzeitigem Planungsstand am Wochenende des 21. und 22. Juni. Zwei Wochen später ist die Brücke Heidlohstraße dran. An beiden Wochenenden wird die Autobahn von freitags, 22 Uhr, bis montags, 5 Uhr, voll gesperrt. Bis die neuen Behelfsbrücken komplett an die vorhandenen Straßenzüge angeschlossen und befahrbar sind, vergehen sogar 100 Stunden.

                 

Infoveranstaltung zum A7-Deckel stieß auf reges Interesse 

 

„Mit dem Abriss der beiden Brücken wird es zu Einschränkungen im lokalen Straßennetz kommen, die zum Teil die gesamte Bauzeit des Lärmschutzdeckels andauern“, sagte Laib-Wegener.

Aufklärung erwünscht Auch zur jüngsten A7-Infoveranstaltung waren wieder rund 250 Schnelsener Bürger gekommen Foto: löv

Da beide Behelfsbrücken nur Platz für jeweils einen Fahrstreifen haben, wird der Straßenverkehr bis zur geplanten Fertigstellung des Tunnels im Frühjahr 2018 in einspuriger Blockabfertigung über die Autobahn hinweg geführt. Für Radfahrer und Fußgänger gibt es eine zusätzliche Überführung.

Die Bewohner von Vogt-Kock-Weg und Jungborn müssen sich auf Umwege einstellen. Noch sind beide Straßen durchgehend in zwei Richtungen befahrbar. Die Einmündung des Jungborn in die Frohmestraße wird vom 13. April bis 11. Mai gesperrt. Anwohner gelangen dann nur über den Wählingsweg zu ihren Häusern. Nach dem 11. Mai wird der Jungborn auf den ersten 80 Metern zur Einbahnstraße. Das heißt konkret: Die Einfahrt von der Frohmestraße wird möglich sein, die Ausfahrt jedoch nicht. Freie Fahrt wird es erst nach der Fertigstellung des Deckels geben.

Auch die Einmündung des Vogt-Kock-Wegs in die Frohmestraße ist ab dem 17. April nur teilweise nutzbar: Von der Frohmestraße wird die Einfahrt weiterhin möglich sein. Die Fahrtrichtung aus dem Vogt-Kock-Weg in die Frohmestraße wird jedoch etwa 50 Meter zuvor gesperrt. Auf diesem Teilstück herrscht Einbahnstraßenverkehr. Die Ausfahrt aus dem Vogt-Kock-Weg ist dann nur über die Heidlohstraße möglich.

Eine Einbahnstraßenregelung wird zudem im Röthmoorweg gelten. Dort wird die Einfahrt von der Heidlohstraße weiterhin möglich sein, die Ausfahrt jedoch nicht. Anwohner des Röthmoorwegs, des Röthmoorstiegs und des Farnwegs können über die Straßen Dachsberg oder Am Ree aus dem Wohngebiet fahren.                  löv

 

Via Solutions

 

Wer während der Bauzeit Fragen oder Anregungen hat, wendet sich an Via Solutions Nord, Peter Caspar Hamel, Tel. 0170 – 44 65 902, E-Mail: caspar.hamel@via-solutions-nord.de

 

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