Mehr Autoaufbrüche

Aber Straftaten im Bereich des PK 24 sind insgesamt gesunken

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Die gute Nachricht zuerst: Niendorf, Schnelsen und Lokstedt gehören nicht zu den Stadtteilen, die als „kriminelles Pflaster“ gelten. Insgesamt nahm die Zahl der Straftaten in Niendorf und Schnelsen im vergangenen Jahr um 2,6 bzw. 13,3 Prozent ab, während es in Lokstedt zu einem Anstieg von 8,3 Prozent kam.

 

Kaum eine Rolle spielten Raubdelikte. Hier sanken die Taten von 45 auf 15 in Niendorf (-66 Prozent) bzw. von 14 auf 12 in Schnelsen (-14 Prozent). Auch im Bereich der Körperverletzungen sanken die Zahlen, blieben aber insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres und konnten wiederum zu rund 90 Prozent aufgeklärt werden.

Nachdem es 2013 zu einer „Einbrecher-Invasion“ (Bild- Zeitung) im Nordwesten gekommen war, ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr wieder  gesunken: Nur noch 88 Einbrüche gab es in Lokstedt (-39 Prozent)bzw. 133 in Schnelsen (-22 Prozent), in Niendorf dagegen 147 Taten (+10 Prozent). 

„Generell bleiben inzwischen rund 40 Prozent der Einbrüche im Versuchsstadium stecken“, berichtet Christian Penack, Leiter des für Schnelsen und Niendorf zuständigen Polizeikommissariats 24. „Wir führen diesen Umstand darauf zurück, dass die Bürger ihre Wohnungen und Häuser zunehmend wirksam schützen, indem sie beispielsweise mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern anbringen!“

In mehreren Fällen seien es auch aufmerksame Nachbarn gewesen, die verdächtige Vorkommnisse sofort über den Notruf 110 meldeten und dadurch nicht nur Einbrüche verhindern, sondern zum Teil die Festnahme der Tatverdächtigen durch die Polizei ermöglichen konnten. Darüber hinaus waren im Rahmen einer mehrmonatigen Einsatzoffensive verstärkt Zivilfahnder der Hamburger Polizei im Einsatz gegen Einbrecher.

Die schlechte Nachricht ist, dass auch in Niendorf Autodiebe verstärkt ihr Unwesen trieben. Insgesamt wurden dort 23 Autos gestohlen (+53 Prozent) und 376 Fahrzeuge aufgebrochen (+43 Prozent). „Die zumeist  überörtlich agierenden Täter haben es vor allem auf hochwertige Fahrzeuge bzw. auf deren Ausstattung abgesehen“, erklärt Christian Penack dieses Phänomen. löv

 

Auch Hausbesuche

 

Die Bürgernahen Beamten der Polizeikommissariate betreiben regelmäßig öffentlichkeitswirksame Aufklärungs- und Präventionsarbeit insbesondere in Form von Infoständen. Sie führen auf Anfrage im Rahmen ihrer terminlichen Möglichkeiten auch zu Hause kostenlose Beratungen zum Thema Einbruchschutz mit Verhaltensempfehlungen durch (Terminabsprachen unter Telefon 4286-52410).

 

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