Bisher keine Einigung beim geplanten Bolzplatz

Anwohner fühlen sich mit ihren Wünschen und Bedenken zu wenig gehört

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Bei der Emil-Andresen-Straße prüft der Regionalausschuss Lokstedt die Einrichtung eines Spielbereiches. Dafür müssten Bäume und Büsche weichen.

 

Die als Spielbereich ausgewählte naturnahe Fläche nahe der Max-Tau-Straße wird bereits jetzt von Kindern zum  Spielen genutzt. Allerdings sind keinerlei Geräte vorhanden. Den unbeleuchteten Sandweg nutzen viele Anwohner als Verbindung zur U- Bahn-Station Hagenbecks Tierpark. Den Kindern käme ein professionell errichteter Spiel- und Bolzplatz sicher zugute. Allerdings müsste dafür ein Stück Natur weichen, Bäume und Büsche gefällt werden.

650 Meter Fußweg entfernt liegt der große Fußballplatz, den der Verein Eintracht Lok­stedt verwaltet. Der erste Vorsitzende Heino Steinbach schimpft über die Baupläne: „Man muss nicht Grünzeug abreißen, wenn gar kein Bedarf besteht.“ Dieser Kunstrasenplatz sei öffentlich zugängig und kann außerhalb der Trainingszeiten – also vor 16 Uhr – von den Kindern benutzt werden.

Katja Guthoff, Anwohnerin an der Emil-Andresen-Straße, sieht das anders: „Immer wenn mein achtjähriger Sohn auf den großen Platz will, ist der verschlossen. Außerdem ist der Weg für ihn allein zu weit.“ Der ehemalige Hockeyplatz auf dem Gelände besteht aus Echtrasen, kann aber wegen seines schlechten Zustands nur zum Turnen oder barfuß betreten werden. Direkt gegenüber auf dem Gelände der Grundschule Döhrnstraße befinden sich zwei Bolzplätze, die nicht abgesperrt werden. Nach der Regionalkonferenz im Januar wird jetzt im Bezirksamt noch einmal nach Alternativen gesucht.  tif

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