Die „Männerquote“ stieg steil an durch die Neuzugänge (von links) Detlef Banz und Peter Zahn. Gute Verstärkung fürs Küchenteam brachten auch Verena Conrad und Beate Drühl Foto: bk

„Macht uns viel Spaß und man kann etwas Gutes tun!“

Ehrenamtliche sind in der Niendorfer Begegnungsstätte mit Begeisterung dabei

Archiv| Views: 246

Wer in Niendorf, Lokstedt oder Schnelsen ehrenamtliche Helfer sucht, wendet sich gern ans Wochenblatt – und hat fast immer Erfolg. So erging es auch der Begegnungsstätte der Diakonie.

 

Sie fand insgesamt sechs neue Leute, die mit viel Freude zweimal in der Woche ein Ein-Euro-Mittagessen für Menschen mit ganz kleinem Geldbeutel kochen. Neu hinzugestoßen sind auch Detlef Banz und Peter Zahn, die die „Männerquote“ im rund 30-köpfigen Küchenteam kräftig in die Höhe schraubten.

Peter Zahn, Elektromeister im Vorruhestand: „Man hat viel Spaß dabei und man kann etwas Gutes tun!“ Detlef Banz, der im Berufsleben Beamter war: „Alles sympathische Menschen im Team!

Und der Dank der Gäste ist so schön.“ Gekocht wird für 30 bis 35 Gäste, pro Jahr werden knapp 3000 Essen ausgegeben.

Gearbeitet wird immer in Dreier-Teams: der Koch (oder die Köchin) stellt das Menü zusammen, dazu kommen dann zwei Küchenhilfen. Schichtwechsel ist gegen 12 Uhr. Die Zutaten stammen zu einem großen Teil von der Hamburger Tafel und aus Spenden; Kartoffeln, Kaffee, Milch oder Senf werden meistens hinzugekauft.Das kleine weiße Haus an der Ecke Max-Zelck-Straße/Friedrich-Ebert-Straße muss allerdings weichen, sobald die Erweiterungsarbeiten am benachbarten Haus der Kirche beginnen. Wo die Begegnungsstätte während der Bauzeit untergebracht wird, steht noch nicht fest. bk

  

Comments are closed.