Dauerbaustelle, aber gut im Zeitplan: die Schule Hinter der Lieth soll 2017 fertig werden Foto: bk

Hohe Belastung für Schule Hinter der Lieth

Schwierigster Abschnitt der fünfjährigen Grunderneuerung steht noch an

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Seit nun schon rund drei Jahren ist die Schule Hinter der Lieth eine Baustelle, und obwohl schon vieles fertig ist, geht es noch bis 2017 weiter mit der Grunderneuerung.

 

In Abschnitten wird an der 1956 gegründeten Lokstedter Grundschule gearbeitet. Ihre Substanz war schon arg in die Jahre gekommen. „Es ist eine hohe Belastung, aber wir sind gut im Zeitplan“, berichtete die kommissarische Schulleiterin Brigitte von Appen – sie vertritt die erkrankte Sabine Solger.

Zurzeit laufen die Arbeiten am vierten Abschnitt, der im Juni fertig gestellt wird. Mit dem neuen Schuljahr müssen dann für den fünften Bauabschnitt sechs Klassen und zwei Vorschulklassen in andere Räume ausgelagert werden.

Zugute kommt der Schule dabei, dass ihr auch die ehemaligen Räume der Rebus-Beratungsstelle zur Verfügung stehen und dass die Fachräume schon fertig sind – dort sollen zwei Klassen einziehen.

„Laute Baumaschinen werden hauptsächlich nachmittags eingesetzt, und Bohrarbeiten werden angekündigt. So bleibt der Unterricht weitgehend ungestört“, freut sich Brigitte von Appen. Wegen der vielen Bauzäune müssen die Schüler aber oft weite Wege zurücklegen.

Sehr zufrieden ist die Schule mit der Arbeit von Schulbau Hamburg und des Architektenbüros Lehmann und Partner. Beide hatten auch vorab ausführlich die Eltern über die Baumaßnahmen informiert.

Unter Denkmalschutz

2017 startet dann der letzte Bauabschnitt: die Sporthalle. Während der Erneuerungszeit wird der Sportunterricht weitgehend draußen stattfinden. Da die Schule unter Denkmalschutz steht, darf sie aber optisch nicht verändert werden. Der gelbe Klinker innen, die pastellfarbenen Türen und sogar der Schornstein müssen erhalten bleiben. bk

 

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