Sportlich, sportlich Kilian (13) spielt Handball, Mama Gabriele trainiert die NTSV-Showgruppe, Papa Andreas spielt Volleyball und Alissa (10) zeigt bei der rhytmischen Sportgymnastik ihr Können Foto: ar

Sport ist hier Familien-Sache

Ein Tag ohne Bewegung kommt für diese Niendorfer nicht in Frage

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Tanzen, Akrobatik, Volleyball, Handball oder Rhythmische Sportgymnastik – ein Verein bietet für jeden Geschmack etwas. Kein Wunder also, dass da auch gerne mal die ganze Familie mitmacht…

 

Seit zwölf Jahren ist Kilian beim Niendorfer TSV. Heute, mit 13, ist er begeisterter Handballer, trainiert zweimal die Woche bei der C-Jugend und kämpft bei Turnieren um Punkte. Was er an der Sportart mag? „Es ist ein schnelles Spiel, bei dem man sich viel bewegen kann“, erklärt Kilian.

Die Lust an der Bewegung wurde ihm in die Wiege gelegt. Denn auch seine Eltern sind begeisterte Sportler. Beide fingen schon früh an – beim Kinderturnen. „Das ist einfach ideal, weil der Spaß an der Bewegung im Vordergrund steht“, sagt Gabriele Hannemann- Ohlrogge (45). Ein Spaß, der ihr Leben bestimmt. „Sport hat immer eine große Rolle bei mir gespielt“, sagt sie lachend.

Sie ist seit 1974 beim Niendorfer TSV, blieb dem Turnen treu, verband es später – gemeinsam mit ihrem Mann Andreas (53) – mit Tanz und Akrobatik. Bereits mit zehn Jahren war Gabriele Hannemann-Ohlrogge als Gruppenhelferin und später als Übungsleiterin im Einsatz, begeisterte so andere für ihren Sport. Und fand dabei auch ihre Berufung: Sie studierte Sport auf Lehramt und arbeitet heute als Grundschullehrerin.

Auch ihr Mann ist beruflich dem Sport verbunden, arbeitet beim Hamburger Sportbund  und spielt beim TV Lokstedt Volleyball.

Kein Wunder also, dass Kilian und seine Schwester Alissa (10) schon mit einem Jahr beim Kinderturnen waren. Doch der Zufall brachte sie zu „ihren“ Sportarten. „Ich wollte nach dem Kinderturnen Handball ausprobieren“, erzählt Kilian. Ein kurzer Abstecher zum Tennis folgte – doch seine Leidenschaft blieb beim Handball. Und Alissa? „Ich hab‘ einiges ausprobiert“, sagt sie lachend. Sie begann früh mit Ballettunterricht. Als sie dann einen Aushang über Rhythmische Sportgymnastik sah, stand für sie fest: „Das will ich auch machen!“ Wenn sie nicht trainiert, tanzt sie zuhause.

Ein Tag ohne Bewegung? Gibt es bei dieser Familie nicht. „Es ist ein idealer Ausgleich, man kann gut Stress abbauen – und es bringt einfach Spaß“, sagen alle. Sogar im Urlaub bleiben die Ohlrogges sportlich: Reiterferien, Ski-Urlaub – immer sind sie in Bewegung. Nur im Sommer kann man sie mal am Strand finden. Doch nicht auf der Liege – sondern beim Beach-Volleyball… ar

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