Gesprächsrunde Die Niendorferin Helen-Editha Marwede begrüßte als Gäste Dietrich Wersich (li.) und Hjalmar Stemmann zum Hausabend Foto: tif

Hafen, Handel, Hightech

20. Politischer Hausabend in Niendorf mit CDU-Spitzenkandidaten im Niendorfer Gehege

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Der Spitzen- und der Mittelstandskandidat der CDU für die Bürgerschaftswahl sprachen im privaten Rahmen über ihre Wahlkampfthemen. Die alteingesessene Niendorferin Helen-Editha Marwede hatte zum 20. Mal zu ihrem Politischen Hausabend geladen.

 

Seit 1996 lädt die honorige Dame alljährlich zum Gespräch über Wirtschaftsthemen in ihren Wohnsitz im Niendorfer Gehege ein. Als prominente Redner standen die CDU-Kandidaten Dietrich Wersich und Hjalmar Stemmann vor dem etwa 100-köpfigen Publikum. Wersich als Spitzenkandidat sprach zuerst über die Verkehrssituation in Hamburg. Seine Partei setze sich dafür ein, die so genannte Busbeschleunigung zu stoppen. Baustellen an den Straßen müssten so koordiniert werden, dass Verkehrsbehinderungen minimiert würden.

„Wohlstand muss jeden Tag erarbeitet werden“, sagte Wersich, als er auf das Thema Wirtschaft zu sprechen kam. Er plädierte für eine enge Kooperation von Hamburgs Hafen mit dem Handel und Hightech-Projekten.

Mehr Zivilfahnder

In seinem dritten Thema ging es um Sicherheit und Sauberkeit. Während in den vergangenen Jahren die Zahl der Straftaten in Hamburg anstieg, hätte die Hansestadt die niedrigste Aufklärungsquote aller Bundesländer. Wersich setzte sich dafür ein, bei der Polizei die Stellen von 40 Zivilfahndern zu besetzen, die bisher unbesetzt sind. Auch die Videoüberwachung in Gefahrenzentren müsse erhöht werden. Bei Intensivtätern, das seien meist minderjährige unbegleitete Migranten, müsse man über eine geschlossene pädagogische Unterbringung nachdenken.

Lob für den Tibarg

Als zweiter Redner trat der Mittelstandskandidat Hjalmar Stemmann auf. Er ergänzte vor allem Wersichs Wirtschaftsthemen. Der Tibarg in Niendorf habe in den vergangenen Jahren eine wunderbare Entwicklung erlebt. Möglichen Gebühren auf dem P+R-Parkplatz an der Paul-Sorge-Straße würde er sich entgegenstellen.

Stemmann sprach sich dafür aus, die Innovationsinitiative Wirtschaft und Wissenschaft wiederzubeleben: Das sei nötig, weil Hamburg leider die Spitze bei den Insolvenzzahlen in Deutschland sei, aber gleichzeitig bei den Gründerzahlen immer weiter zurück bliebe. tif

 

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