Daumen hoch Auch viele stimmberechtige Schüler des Corvey-Gymnasiums gehen wählen Foto: tif

Das erste Mal zur Bürgerschaftswahl

Premiere für 16- und 17-Jährige am Sonntag bei der Stimmabgabe

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Am kommenden Sonntag können mehr als 73 900 Wahlberechtigte in Schnelsen, Niendorf und Lokstedt (Wahlkreis 7) an der Wahl zur Bürgerschaft teilnehmen. Zwei Neuerungen kommen dabei zum Tragen: Erstmals dürfen Jugendliche ab 16 Jahren mitbestimmen, wer im Rathaus regieren soll. Neu ist zudem  die Dauer der Legislaturperiode, die die Bürgerschaft 2013 von vier auf fünf Jahre angehoben hat.

 

Nach Angaben des Statistikamtes Nord gibt es hamburgweit aktuell 27 000 minderjährige Wahlberechtigte. Zusammen mit den 43 000 Frauen und Männern, die innerhalb der letzten vier Jahre das 18. Lebensjahr vollendet haben, können somit 70000 junge Menschen zum ersten Mal mit über die Zusammensetzung des Landesparlaments der Freien und Hansestadt Hamburg entscheiden.


29 Prozent Jungwähler

Durch den gestiegenen Anteil an Jungwählern hat sich die Altersstruktur der Hamburger Wahlbevölkerung insgesamt nur wenig verändert. Die 16- bis 34-jährigen stellen 29 Prozent der Wahlberechtigten (2011: 27 Prozent).

Bereits im vergangenen Mai durften die 16- und 17-jährigen auf kommunaler Ebene an den Bezirksversammlungen teilnehmen. Und obwohl die meisten Jugendlichen vorgeben, ein grundsätzliches Interesse an Politik zu haben, war ihre Beteiligung sehr gering. Nur 28 Prozent der unter 18-Jährigen gaben ihre Stimmen ab, während die Wahlbeteiligung der Gesamtbevölkerung immerhin bei 41 Prozent lag.


Weitere Themen
zur Bürgerschaftswahl am Sonntag, 15. Februar, finden Sie auf den Seiten 6 und 7. löv

 

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