Im Wachstum Die rote Backsteinfront des Unternehmens Tom Tailor im Garstedter Weg verrät nur wenig, denn erst die Rückseite – von der Robert-Blum-Straße aus – lässt die wahre Größe der Niendorfer Hauptzentrale erahnen Foto: moe

Entscheidung erst im Sommer

Tom Tailor prüft derzeit den Verbleib oder Wegzug aus Niendorf

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Es ist eine gute Nachricht, dass das Modeunternehmen Tom Tailor erfolgreich wächst. Schlecht allerdings ist, dass in diesem Zusammenhang über einen Wegzug der Konzernzentrale aus Niendorf nachgedacht wird.

 

„Im Moment ist aber überhaupt noch nichts spruchreif“, beruhigt Pressesprecher Felix Zander. Aufgrund der gewachsenen Mitarbeiterzahl sollen neue und optimierte Büromöglichkeiten geschaffen werden. „Und vor diesem Hintergrund prüft das Unternehmen verschiedene Optionen hinsichtlich der Standortentwicklung“, so Zander weiter. „Dazu gehören sowohl die mögliche Erweiterung des derzeitigen Standortes in Hamburg Niendorf als auch ein neuer Standort in Hamburg oder der näheren Umgebung.“

Erst gegen Mitte des Jahres werde eine Entscheidung getroffen. Diese Zeit wird nun von vielen Seiten genutzt, um für Niendorf als Hauptstandort des Konzerns mit seinen 480 Mitarbeitern zu kämpfen. „Wir sind mit den Beteiligten in Gesprächen. Ich hoffe, dass Tom Tailor sich für einen Verbleib am Standort Niendorf entscheidet”, so Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke.

Wäre großer Verlust

Auch Nina Häder, Quartiersmanagerin des Tibargs und Sprecherin für den BID Tibarg bekräftigt: „Wir sind uns einig mit den Bezirksversammlungsfraktionen von CDU, SPD und Grünen, dass ein Wegzug der Tom Tailor Zentrale am Gar­stedter Weg für den Standort Niendorf und für den Bezirk Eimsbüttel ein empfindlicher Verlust wäre.“

Gemeinsam mit Politik und Verwaltung sollen alle zur Verfügung stehenden Mitteln ausgeschöpft werden, um eine Abwanderung zu verhindern. Schon in der Vergangenheit hat der BID Tibarg mit der Geschäftsleitung von Tom Tailor  sowie dem Eigentümer des Nachbargrundstücks, der Pensionskasse der Hamburger Hochbahn, in diesem Zusammenhang  konstruktive Gespräche geführt. Auch wurde schon sehr früh das bald frei werdende Grundstück mit der Zweigstelle der Anna-Warburg-Schule (lesen Sie dazu bitte auch die Titelgeschichte) als Erweiterungsfläche für Tom Tailor in die Diskussion eingebracht. Nina Häder: „Dieser Standort ist aufgrund seiner zentralen Lage am Tibarg geradezu prädestiniert dafür, großflächigen Einzelhandel im Erdgeschoss sowie einige hundert Quadratmeter Bürofläche in den Obergeschossen in unmittelbarer Nachbarschaft zum jetzigen Tom Tailor Standort aufzunehmen.“moe

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