Vor einem Jahr trat Uwe Klüter sein Amt an Foto: bk

Vieles ausprobiert

Pastor Uwe Klüter arbeitet seit einem Jahr in Lokstedt

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Eine gute Bilanz nach seinem ersten Jahr zieht Uwe Klüter, Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Lokstedt und Nachfolger von Andreas Kulicke.

 

Uwe Klüters Eindruck von Lokstedt: „Ein sehr offener Stadtteil, städtisch und dörflich zugleich, und ein Stadtteil, der viel Wandel erlebt.“ In seinem ersten Lokstedt-Jahr hat Klüter eine Menge ausprobiert – von der Carrera-Rennwoche im Gemeindezentrum bis zur Mitkoordination der Lokstedter Bildungskonferenzen.

Die Freie evangelische Gemeinde befindet sich seit 21 Jahren in der Emil-Andresen-Straße. Die Arbeit wird rein durch Spenden finanziert, nicht durch Kirchensteuern. Mitglied wird man nicht als Kind durch seine Eltern, sondern später aus eigener Entscheidung. Uwe Klüter findet: „Der Gedanke der Freiwilligkeit entspricht mehr den Menschen unserer Zeit.“

Pastor Klüter (51) stammt aus Ostwestfalen. Nach dem Fachabitur wollte er eigentlich in Richtung Maschinenbau studieren, aber beim Zivildienst bekam sein Leben eine neue Richtung: „Im Rettungswagen sprach Gott zu mir: Uwe, nichts Technisches. Mach was mit Menschen!“ Nach dem Studium trat er seine erste Pastorenstelle 1994 in Hessen an. Es folgten 14 Jahre in Neu Wulmstorf bei Buxtehude. Dann ging es weiter nach Lokstedt, wo am 11. Januar  zum ersten Mal Tochter Annkatrin Klüter predigen wird – sie studiert zurzeit in Kassel an der CVJM-Hochschule.

In seiner Freizeit spielt Uwe Klüter gern Doppelkopf oder Strategiespiele und macht Musik, aber im ersten Lokstedt-Jahr konnte er sich nur wenig Zeit für Hobbys nehmen: „Es war aber guter Stress. Ich habe viel Kraft und Elan aus guten Begegnungen bekommen!“ bk

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