„Eine schlechte Note ist kein Nackenschlag, sondern ein Ansporn zum Bessermachen“, sagt Frohmestraßen-Schulleiter Alexander Reich Foto: bk

Einer, der die Stärken fordert

Alexander Reich ist seit August Frohmestraßen-Schulleiter

Archiv| Views: 78

Seine ersten Weihnachtsferien in der Schule Frohmestraße hat der neue Schulleiter Alexander Reich, der im Sommer Susanne Teube abgelöst hatte.



Zuvor erlebte er am letzten Schultag das traditionelle Treppenhaussingen – ein stimmungsvolles Weihnachtsliedersingen mit Schülern, Eltern, Lehrern und Erziehern. „Das freundliche und respektvolle Miteinander, die enge Vernetzung der Schule mit dem Stadtteil und die Vielfältigkeit der Schülerschaft“ sind die Dinge, die dem Neuen an der Frohme besonders auffallen.

Der 37-Jährige lebt in Winterhude und stammt aus Thüringen, wo er nach der Wende das Zentral-Abitur nach bundesdeutschem Standard ablegte. Dem Wochenblatt gestand er: „Ja, ich hatte auch mal eine Fünf! Aber schlechte Noten gehören zum Leben und sollen kein Nackenschlag sein, sondern ein Ansporn zum Bessermachen.“

Im Norden heimisch

Studiert hat Alexander Reich in Erfurt und kam danach als Lehrer für Sport und Deutsch ins Elbe-Weser-Dreieck, wo er die norddeutsche Mentalität und die raue Nordsee lieben lernte: „Ich bleibe Thüringer im Herzen, aber Norddeutschland ist meine zweite Heimat geworden.“

Und das Schöne am Lehrerberuf? Alexander Reich: „Die Arbeit mit den Kindern, die Entwicklungsfortschritte, das Arbeiten an den Schwächen, das Fordern der Stärken.“ Dass die Ganztagsbetreuung in Schnelsen so gut ankommt, freut ihn sehr: „Über zwei Drittel der Schüler sind schon dabei.“

Im neuen Jahr will der Sportlehrer auch selber wieder mehr Sport treiben: „Ich hatte schon Rückenschmerzen. Der Anfang in Schnelsen war sehr arbeitsreich.“ Und dann möchte er die Hamburger Kulturlandschaft noch weiter entdecken. bk

Comments are closed.