Die Amsinck-Villa vor der Dach-Sanierung Foto: mf

Amsinck Villa wird umgebaut

Die geplante Eröffnung der Kita verzögert sich noch bis 2016

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Die prächtige Villa im Lokstedter Amsinckpark war einst die Sommerresidenz von Wilhelm Amsinck. Nach jahrelangem Leerstand war ihr Schicksal ungewiss, nun soll das denkmalgeschützte Gebäude zur Kindertagesstätte umgebaut werden.

 

Unterzeichnet sind die Verträge jedoch noch nicht. Eigentümer der Villa, deren Dach derzeit denkmalgerecht saniert wird, ist die Stadt Hamburg. Die Verwaltung hat die SAGA GWG übernommen, als Mieter hat die Rudolf-Ballin-Stiftung Interesse bekundet. Die Stiftung möchte unter dem Dach der ehemaligen Sommerresidenz eine Kita für 90 Jungen und Mädchen  einrichten.

Bautätigkeit ruht

Dann wird wie schon zu Zeiten Wilhelm Amsincks (1821 – 1909) in der großzügigen neoklassizistischen Villa wieder getobt: Der Hamburger Kaufmann und Mitbegründer der Vereinsbank hatte zwölf Kinder. Da der Mietvertrag mit der Rudolf-Ballin-Stiftung noch nicht abgeschlossen ist, ruhen weitere Bautätigkeiten jedoch zunächst.

Mit dem Einzug der Kita ist deshalb noch nicht, wie zunächst geplant, im August kommenden Jahres zu rechnen. Die SAGA GWG geht momentan von einer Bezugsfertigkeit der Villa im Jahr 2016 aus. Die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes und der Umbau zur Kita werden nach Auskunft der Finanzbehörde etwa drei Millionen Euro kosten. mf

 

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