Mit 4,56 Metern Brücke erreichten Elsa (13), Malika (12), Lilly (13) und Johanna (12) vom Gymnasium Bondenwald in ihrer Altersklasse den ersten Platz Foto: STS Niendorf

Niendorf bei MINT ganz vorn

Neue Wildtierstation des Franziskus-Tierheims in Lokstedt hat schon jetzt enormen Zulauf

Archiv| Views: 83

Der zweite MINT-Tag an den Hamburger Schulen war ein voller Erfolg. 50 Schulen nahmen dran teil und beim großen Konstruktionswettbewerb räumte Niendorf gleich zweimal ab.

 

Einen ganzen Vormittag drehte sich am 18. November in den mitmachenden Schulen bei Experimenten, Vorführungen und Aktionen alles rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Pünktlich um 8 Uhr gab es auch den Startschuss zum großen Mitmachwettbewerb: In einer halben Stunde sollten Schulen in Gruppen oder Klassen aus 100 Schaschlik-Spießen und Gummibändern eine möglichst lange Brücke bauen.

Auch die Jahrgänge fünf bis zwölf an der Stadtteilschule Niendorf widmeten sich der Herausforderung mit Hingabe. Dabei stellte die Klasse 10I fest, dass ihr Konstrukt leider die erforderlichen 200 Gramm Schokolade nicht würde tragen können. Kurzerhand setzten die Schüler einfach eine zweite Ebene oben drauf, verbanden sie mit der unteren Etage und sicherten damit ihr Gebilde. „Leider war aber damit das Baumaterial aufgebraucht und konnte die Brücke nicht länger werden“, so Lehrerin Kathrin Schierwater. Doch für ihren Ansatz und ihren Ideenreichtum wurden die Schüler trotzdem belohnt und mit einem Sonderpreis für ihren kreativen Beitrag ausgezeichnet. „Darauf sind wir natürlich alle enorm stolz“, so die Pädagogin.

Ebenfalls bei der großen Preisverleihung nachmittags auf Kampnagel mit dabei waren die Schüler der Klasse 7a des Bondenwald-Gymnasiums, die in ihrer Altersklasse über den ersten Platz bei der längsten Brückenkonstruktion jubeln konnten. 456 Zentimeter lang war das Bauwerk von Elsa (13), Malika (12), Lilly (13) und Johanna (12). Ganz clever haben die Mädchen nicht die Spieße sondern die Gummiringe als tragende Elemente gesetzt und gewannen durch diesen flexiblen Ansatz die enorme Länge. „Es freut mich natürlich ungemein, dass unsere Klasse den Preis errungen hat“, so Lehrer Hans Lohrengel. „Und mit unserer siegreichen Mädchen-Gruppe zeigt sich einmal mehr, dass es in den jüngeren Jahrgängen keine geschlechterspezifischen Vorbehalte gegenüber den MINT-Fächern gibt.“ moe

Comments are closed.