Das neue Programm entsteht Diesmal wird mit Regenschirmen getanzt und geturnt Foto: ar

„Jakaduwo“ ist Showgruppe 2014

In Berlin holten sich die mitreißenden NTSV-Frauen erneut die begehrte Auszeichnung

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Nach der erfolgreichen Hamburger Qualifikation hieß es für die Showgruppe „Jakaduwo“ vom Niendorfer TSV weiter trainieren. Denn in Berlin wartete das Bundesfinale „Rendevouz der Besten“ auf sie…

 

Donnerstagabend, kurz nach 20 Uhr in der alten Turnhalle am Bindfeldweg: Lachen klingt durch den Raum, Musik erschallt – und schon stehen zehn Frauen in Formation. Jede kennt ihren Platz, die ersten Schritte werden getanzt. Jetzt ist die Showgruppe „Jakaduwo“ in ihrem Element! Ein neues Programm soll erarbeitet werden – und eins steht jetzt schon fest: Es soll mindestens so gut werden wie das alte…

Mit ihrem „alten“ Programm“ war die Gruppe, die einen Mix aus Gymnastik und Tanz mit turnerisch-akrobatischen Elementen zeigt, nämlich gerade sehr erfolgreich. „Damit haben wir uns beim Landesentscheid fürs Bundesfinale qualifiziert“, sagt Trainerin Gaby Hannemann-Ohlrogge. Und das bedeutet: Auf nach Berlin!

Im Hotel gab’s erst einmal ein ungläubiges Staunen bei den „Jakaduwo’s“: „Wir sahen, dass wir es mit Youngsters aufnehmen müssen“, erinnert sich Ulli Weyh. Denn die Niendorfer Gruppe ist im Schnitt 51 Jahre alt – und die anderen Teilnehmer, 45 Gruppen aus ganz Deutschland, waren locker 20 oder 30 Jahre jünger…

Davon ließen sich die NTSVler aber nicht beeindrucken: Trotz Anspannung zeigten sie ihre knapp sechs Minuten lange Kür perfekt – und wurden mit der Bewertung „ausgezeichnet“ belohnt. Dann hieß es noch einmal zittern: Die ersten 15 Gruppen wurden mit dem  Titel „Showgruppe des Jahres 2014“ ausgezeichnet – und „Jakaduwo“ war dabei.

Zurück aus Berlin ist die Urkunde verdienter Lohn – und Ansporn. Ein neues Programm wird entwickelt, es soll wieder so erfolgreich sein. Dafür wird wieder getanzt, geschwitzt – und viel gelacht. Denn der Spaß steht für die Gruppe an erster Stelle. Alle sind seit der Entstehung von „Jakaduwo“ vor acht Jahren dabei – zehn Frauen, die zusammen halten. „Wir sprechen sogar unseren Urlaub ab, damit unser Training funktioniert“, sagen sie lachend.

Übrigens: Wer Lust hat, kann gerne mitmachen. Voraussetzung: „Kein Hochleistungssport, aber ein gewisses Gefühl für Musik und Bewegung“, sagt Trainerin Gaby Hannemann-Ohlrogge. Und regelmäßiges Kommen ist wichtig. „Wir können nämlich nur trainieren, wenn jede Position besetzt ist.“ Und dass sich das lohnt, haben die „Jakaduwo’s“ gerade bewiesen… ar

 

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