Gemeinsam für eine gute Sache Jan Schierhorn (4.v.re.) und seine Mitarbeiter freuten sich über die Unterstützung der Hamburger Weg-Paten Nova Meierhenrich und Marcell Jansen (Mitte) sowie von Dietmar K. Elsasser, dem Gesamtvertriebsleiter Audi Region Nord (li.) Foto: cd

Hier schaffen Äpfel Arbeitsplätze

Der Hamburger Weg unterstützt gemeinnütziges Projekt “Das Geld hängt an den Bäumen“ in Lokstedt

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Bereits 2010 gründet Jan Schierhorn die gemeinnützige GmbH mit dem einprägsamen Namen „Das Geld hängt an den Bäumen“. Nun unterstützt die HSV-Initiative Der Hamburger Weg mit Audi als Partner das Sozialprojekt.    

 

Beim Anblick des eigenen Apfelbaumes in Groß Borstel entwickelt Jan Schierhorn die Idee, nicht geerntete Äpfel aus Hamburger Gärten und Streuobstwiesen sinnvoll zu verwerten. Mit viel Herzblut gelingt es ihm, im ersten Jahr bereits 9000 Flaschen mit naturtrübem Direktsaft zu produzieren und bis heute acht Arbeitsplätze zu schaffen. Eine betreute Gruppe von Mitarbeitern mit Behinderung pflückt nun die Äpfel. Nach der Verarbeitung in einer Mosterei, werden die Säfte direkt an Privatleute und Firmen in der Umgebung geliefert, auch ins Hamburger Rathaus. Der gesamte Erlös fließt in das Projekt zurück.   

Dass die Erfrischungen aus Nachbars Garten, darunter Apfel-Holunder und Apfel-Birne, richtig lecker schmecken, davon überzeugen sich jetzt HSV-Profi Marcell Jansen und Moderatorin Nova Meierhenrich, Paten beim  Hamburger Weg, in der Lagerhalle am Offakamp 9 persönlich. Der Fußballer zeigt sich beeindruckt, was man mit vergessenem Obst auch wirtschaftlich umsetzen könne. „Mein Kühlschrank wird bald voll damit sein“, versichert er. Auch Nova Meierhenrich ist voller Begeisterung: „Das Geld hängt an den Bäumen verbindet Inklusion und Nachhaltigkeit perfekt miteinander, so dass ich voll und ganz dahinter stehe und mich auf die gemeinsame Projektarbeit freue.“

Geschäftsführer Schierhorn sieht positiv in die Zukunft: „Wir wollen sozial, fair und regional arbeiten, trotzdem betriebswirtschaftlich und sinnvoll agieren. Wir arbeiten kostendeckend, können aber jetzt mit Hilfe vom Hamburger Weg die nächsten Schritte gehen und uns zum Beispiel eine Produktionsküche leisten.“ Die wird dann allerdings schon in der Harkortstraße in Altona stehen. Dorthin zieht das Unternehmen im Januar 2015, weil auf der Fläche am Offakamp ein Gewerbehof entstehen wird.   cd

 

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