Bestens gelaunt erschienen Schulsenator Ties Rabe und Dr. Dorothee Stapelfeldt, Hamburgs zweite Bürgermeisterin, (mi.) auf dem Herbstfest der SPD-Fraktion Eimsbüttel Foto: cd

Herbstfest mit 200 Gästen

Bürgerbeteiligung, Wohnungsbau und Schulpolitik waren die Themen

Archiv| Views: 69

 

Unter den über 200 Gästen im Lindner Parkhotel Hagenbeck waren beim Herbstfest der SPD Eimsbüttel auch Schulsenator Ties Rabe und Dr. Dorothee Stapelfeldt, Hamburgs zweite Bürgermeisterin. 

 

In seiner Begrüßungsrede zog Rüdiger Rust, der Vorsitzende der SPD-Fraktion Eimsbüttel, eine vorläufige Bilanz der bezirklichen Arbeit und lobte allen voran die Intensivierung der Bürgerbeteiligung. Er forderte aber zugleich, dass dieses Denken noch mehr Einzug halten müsse, gerade in manchen Fachbehörden.

„Flächenmäßig ist Eimsbüttel am Ende“, lautete sein Fazit in Hinblick auf den Wohnungsbau. Daher käme nur noch Nachverdichtung und Bauen in die Höhe in Frage, so Rust weiter. Das Flächenproblem zeigt sich auch bei der Unterbringung von Flüchtlingen. „Die Unterkünfte in Lokstedt sind nur vorübergehende Lösungen. Deshalb muss man prüfen, ob auch längerfristig Wohnungen zur Verfügung gestellt werden können.“  Bevor er Ties Rabe ans Rednerpult bat, erteilte Rüdiger Rust der Bezirksreform des Vereins „Mehr Demokratie“ (er fordert sieben eigenständige Kommunen statt der bisherigen 23 Bezirke in Hamburg) noch eine klare Absage: „Der Bezirk ist keine Spielwiese. Hier kann viel bewegt werden.“

Mit den Worten „Im Frühjahr habe ich einen großen Schreck bekommen“ übernahm der Schulsenator und bezog sich auf die unerwartet hohen Anmeldungszahlen von Erst- und Fünftklässlern, besonders auch in Eimsbüttel. Beim Blick auf die Statistiken habe er sich gefragt, wie man sich so verrechnen könne. „Hamburg ist deutlich attraktiver geworden. Viele Familien konnten sich die Stadt nicht leisten. Diesen Trend haben wir mit der Offensive für mehr Wohnungsbau beendet,“ lautete seine Antwort darauf.

„In der Schulpolitik ist viel in Bewegung“, so Rabe. In drei Jahren seien die Anzahl der Grundschulen mit Ganztagsbetreuung von 50 auf 200 erhöht, zusätzlich etwa 1400 Pädagogen und 800 Schulbegleiter eingestellt, die Mittel für den Schulbau verdoppelt worden. „Der Bezirk Eimsbüttel hat 28 neue Grundschulkantinen bekommen“ erklärte Ties Rabe weiter. Ein Interview mit dem Schulsenator lesen Sie in der heutigen Ausgabe auf Seite 8.  cd

Comments are closed.