Zu langsam und zu wenig Platz! Das sagt so mancher Fahrgast über den Aufzug vom Tibarg zum Bahnsteig Foto: bk

Aufzug bleibt, wie er ist

Trotz Wartezeiten sind keine Veränderungen vorgesehen

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Der Fahrstuhl zum Bahnsteig der U-Bahnstation Niendorf Markt wird trotz der Wartezeiten nicht verändert. Das teilte die Hamburger Hochbahn dem Wochenblatt auf Anfrage mit.

 

Schon mehrfach hatten sich Wochenblatt-Leser darüber beklagt, dass es zu lange dauere, bis man unten am Bahnsteig oder aber wieder oben angekommen sei – durch zu geringes Tempo und durch Warteschlangen vor dem Aufzug. Ein Leser berichtete kürzlich sogar, dass er 15 Minuten warten musste, bis er fahren konnte. Hochbahn-Sprecherin Christina Becker: „Der Aufzug ist im Jahr 2008 eingebaut worden und misst 1,15 x 2,1 Meter. Die Maße sind leider durch die baulichen und technischen Verhältnisse der Haltestelle begrenzt.“ Veränderungen stünden in keinem rechten Verhältnis zum wirtschaftlichen Nutzen.

Die 15 Minuten dürften nach Ansicht der Hochbahn-Sprecherin ein absoluter Ausnahmefall sein, und die Geschwindigkeit des Aufzugs am Tibarg entspreche mit 0,63 Metern pro Sekunde der Standard-Geschwindigkeit der hydraulischen Aufzüge an Hochbahn-Haltestellen.

Der barrierefreie Ausbau der Haltestellen im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) geht unterdessen weiter. Seit Ende Oktober kann auch Wandsbek-Gartenstadt per Aufzug erreicht werden. Zurzeit gebaut wird an den Stationen Rauhes Haus, Legienstraße und Hasselbrook. bk

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