Bietet zukünftig Platz für 156 Bewohner Das Flüchtlingsdorf an der Pinneberger Straße Foto: löv

Schutz vor dem Krieg

Helfer sollen Flüchtlingen in Schnelsen das Ankommen erleichtern

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn bereits im Dezember soll nach Auskunft der Sozialbehörde das Flüchtlingsdorf in der Pinneberger Straße 42-44 in Betrieb genommen werden.

 

In den leuchtend gelben zweigeschossigen Modulbauten wird Platz für 156 Flüchtlinge geschaffen, die von „fördern und wohnen“ betreut werden. Um den Flüchtlingen das Ankommen und Zurechtfinden in Schnelsen  zu erleichtern, lädt Pastorin Vera Kolbe von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde am Donnerstag, 13. November, um 19 Uhr, zum ersten Runden Tisch des „Helferkreises Pinneberger Straße“ in die Kirche am Krankenhaus, Hogenfelder Straße 28, ein.  Gemeinsam mit Bürgern, Vereinen, Schulen und Institutionen sollen Ideen und Maßnahmen zur Unterstützung und Integration der Flüchtlinge entwickelt werden.

Die Kuppel des Minaretts der Bait-ur-Rasheed Moschee ist im Flüchtlingsdorf von vielen Stellen aus zu sehen Foto: löv

Eine solche Hilfestellung wird von städtischer Seite gern gesehen. Die Hamburgische Bürgerschaft hat zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements 400 000 Euro für 2014 zur Verfügung gestellt. Der Unterkunftsbetreiber „fördern und wohnen“ unterstützt die Ehrenamtsarbeit mit Fortbildungsangeboten, Fahrtkostenerstattung und Versicherungsschutz.

„Das ehrenamtliche Engagement der Hamburger ist ein unschätzbarer Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in die Stadt“, sagt Marcel Schweitzer, Sprecher der Sozialbehörde. 

Hamburgweit engagieren sich derzeit rund 430 Freiwillige in den Unterkünften. Sie organisieren unter anderem Hausaufgabenbetreuung oder Nachhilfe, Spiel- und Sportangebote, Theater- und Musikprojekte, Ausflüge, Sprachkurse, Begleitung zu Ämtern, Verteilung von Lebensmittelspenden und Kleiderkammern.

Auch in Niendorf werden Helfer zur Betreuung der Flüchtlinge in der Erstaufnahmestelle Niendorfer Straße gesucht. Ein Bericht dazu steht heute auf Seite 9. löv

 

 

Weitere Infos unter www.hamburg.de/fluechtlinge. Unter dem Twitter-Hashtag #HHhilft können sich Initiativen und Unterstützergruppen vorstellen. 

 

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