Hamburgs erster switchh-Punkt wurde 2013 am Berliner Tor eingerichtet; bis 2015 soll es 15 switchh- Punkte in Hamburg geben Foto: HOCHBAHN

Tibarg muss abwarten

SPD will Prüfung mehrerer geeigneter switchh-Standorte

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Zwei Anträge zum Thema switchh-Punkte für Eimsbüttel lagen am Donnerstag in der Bezirksversammlung (BV) zur Entscheidung vor, einer von der CDU-Fraktion und ein Alternativantrag der SPD.  

 

Grundsätzlich haben SPD- und CDU-Fraktion das gleiche Ziel: Sie wollen mehr switchh-Punkte in Eimsbüttel. Am Schlump ist eine dieser Umsteigestationen, an denen Kunden bequem zwischen HVV, car2go, Mietwagen, Taxis und StadtRAD wechseln können, bereits in Planung. Bis 2015 soll es hamburgweit 15 switchh-Punkte geben.

Während die CDU Eimsbüttel konkret eine Station am südlichen Tibarg in Niendorf forderte, wollte die SPD zunächst alle die dafür in Frage kommenden Standorte überprüfen lassen, unter anderem den Tibarg, Niendorf Nord, Hagenbecks Tierpark und Schnelsen/Burgwedel. Und so stand die Frage, ob der Tibarg ein geeigneter switchh-Punkt wäre, im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte in der BV am Donnerstagabend. Der Aufforderung von CDU und Linken, beide Anträge zu unterstützen und den Ausbau so voranzubringen, kamen SPD und Grüne nicht nach. Lediglich der SPD-Antrag wurde angenommen.  Dazu äußerte sich Jutta Seifert, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Eimsbüttel, wie folgt: „Am liebsten würden wir natürlich alle Standorte umsetzen, aber wir müssen priorisieren. Daher wollen wir sauber arbeiten und uns nicht vorschnell nur auf einen Standort festlegen.“

Diese Vorgehensweise bezeichnete Carsten Ovens, CDU-Bezirksabgeordneter, als Verzögerungstaktik: „Unser Antrag sollte auch ein klares Signal setzen, dass sich die Bezirksversammlung weiter um die Entwicklung des südlichen Tibargs kümmert. Die Ablehnung der SPD ist daher mehr als kurzsichtig und steht den Interessen des Stadtteils entgegen.“ cd

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