Luther und Co. sind (v. re.): Pastor Müller-Teichert, Pastorin Müller, Pastor i.R. Gerke, Wiebke Johannsen, Pastor Hoppe und Denise Longe Foto: bk

Luthers Geschichte

Viertklässler aus der Döhrnstraße erleben den Reformationstag

Archiv| Views: 115

„Auf den Spuren Martin Luthers“ heißt das erlebnisorientierte Stationenspiel für Schüler, das am Reformationstag in vielen evangelischen Gemeindehäusern aufgeführt wurde – auch in Lokstedt.

 

Die Viertklässler aus der Schule Döhrnstraße zogen mittelalterliche Leinenhemden über und reisten als „Studiosi“ in das Jahr 1517. Damals konnte man sich von seinen Verfehlungen durch Ablassbriefe der Kirche freikaufen und sollte so nach offizieller Lehrmeinung dem Fegefeuer entgehen.

Dies und andere unhaltbare Zustände kritisierte der Reformator Martin Luther in seinen 95 Thesen, die er am Vorabend von Allerheiligen am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg schlug. Die Thesen galten als Beginn der Reformation in Deutschland und führte letztlich zur Kirchen­spaltung.

Seit dem 17ten Jahrhundert gibt es den „Gedenktag der Reformation“ in Deutschland. In Gottesdiensten erinnern die evangelischen Kirchen an die historischen Ereignisse – und daran, dass die Kirche ihre äußere Form immer wieder kritisch überprüfen muss. Der Reformationstag ist in fünf Bundesländern Feiertag – 2017 auch in Hamburg, denn dann jährt sich der Thesenanschlag zum 400sten Mal.     bk

 

Comments are closed.