Jetzt wird gepuzzelt

Einzel-Maßnahmen sind förderfähig

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Positive Nachricht für Niendorf Nord: Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) hält die neuen Umgestaltungsideen für förderfähig.

 

Die Zukunftsgestaltung in   Niendorf Nord ist ein langer und sehr zäher Prozess,  der die Geduld aller Mitwirkenden auf die Probe stellt. Nun scheinen alle Bemühungen auf ein glückliches Ende hinzusteuern. „Da die angedachten Projekte und Module ein einheitliches Bild zum Ziel haben, hat die BSU die Förderfähigkeit der Maßnahmen bestätigt“, so Thomas Berg vom Gebietsmanagement der BIG-Städtebau. Damit können Grundeigentümer für die einzelnen geplanten Maßnahmen auf eine 50-prozentige Co-Finanzierung aus dem Fördertopf des Bund-Länder-Programms „Aktive Stadtzentren“ bauen.

Empfohlen vom Stadtteilbeirat sind damit (bei Beteiligung der privaten Grundeigentümer) umsetzbar: Die Umgestaltung des Übergangs am Ernst- Mittelbach-Ring, eine Verbreiterung der Wegeverbindung am Einkaufszentrum NNZ (Foto re.)und eine einheitliche Möblierung und Beleuchtung in den Passagen (das Foto li. zeigt die derzeitige Beleuchtung).

Zudem prüft das Bezirksamt Eimsbüttel derzeit die Aufwertung des Parkplatzes an der U-Bahnstation als möglichen Marktplatz sowie die ökologische Aufwertung der Grünanlagen im Park. 

Mit Umsetzung der Maßnahmen könnte Anfang 2015 begonnen werden. Dieser Zeitpunkt ist zwingend, denn im Herbst 2015 läuft das Programm zur Stärkung des Quartiers aus. Thomas Berg: „Wenn die Grundeigentümer von den Fördergeldern profitieren wollen, müssen sie nun schnellstmöglich die Förderanträge stellen.“

Viele der Beteiligten setzen nun auf einen schnellen Fortschritt. „Nachdem eine Umsetzung des Gesamtkonzeptes gescheitert und viel Zeit verloren gegangen ist, ist es nun eine positive Meldung, dass die zuständige Fachbehörde weiter daran festhält, in Niendorf Nord notwendige Maßnahmen zur Aufwertung des Standortes zu fördern“, so Marc Schemmel (SPD Niendorf). „Dazu bedarf es aber auch des Engagements der Eigentümer und wir haben nun die Hoffnung, dass in der nächsten Zeit auch sichtbare Verbesserungen im Quartier umgesetzt werden.“  moe

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