Fahrrad fahren ist im Wassermannpark erlaubt, auch im Nord-Bereich bei der Hundeauslaufzone Foto: löv

Der Wassermannpark ist die grüne Lunge Schnelsens

Stadtteil begeistert Einwohner und Besucher mit vielen Naturflächen

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Was den Eimsbüttelern „Planten un Blomen“ und den Niendorfern ihr Gehege, ist den Schnelsenern der Wassermannpark.

 

Die größte geschlossene Grünfläche des Stadtteils ist, dank ihrer Lage inmitten eines großen Wohngebiets  und wegen der Längsausdehnung vom Grothwisch bis zum Anna-Susanna-Stieg, für zahlreiche Anwohner ein zentrales und beliebtes Naherholungsgebiet. Der Park ist noch keine 20 Jahre alt. Er wurde 1994/1995 hergerichtet, nachdem das Neubaugebiet „Burgwedel“ entstanden war.

Eine Besonderheit ist der hohe Wasseranteil mit mehreren Regenrückhaltebecken und Teichen. Ein Wassermann lebt darin natürlich nicht.

Kleine Namenspatin

Vielmehr geht der Name auf das polnische Mädchen H. Wassermann zurück. Die Achtjährige war eines der Kinder vom Bullenhuser Damm, die von den Nationalsozialisten für medizinische Versuche missbraucht und 1945 ermordet wurden.

Auf seiner fast 28 000 m²  großen Fläche lädt der Wassermannpark mit zwei Spielplätzen, einer Hundeauslaufwiese, Radwegen, Picknickflächen und Streuobstwiesen zum ausgiebigen Verweilen ein. Auch sonst ist Schnelsen laut der Abteilung Stadtgrün des Bezirks Eimsbüttel „in Bezug auf öffentliches Grün nicht unterversorgt“. Weitere nennenswerte Parkflächen gibt es zum Beispiel im Bereich des Kollaugrünzugs und des Kriegerdankwegs/Von-Herslo-Weg (jeweils rund 13 500 m²).

In wenigen Jahren wird der Stadtteil um einen Park reicher: Auf dem A7-Deckel im Bereich zwischen Heidloh- und Frohmestraße entsteht ein von Kleingärten flankierter neuer Quartierspark.   löv

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