Endlich mehr Platz bekommt die Schule Rönnkamp nächstes Jahr durch einen Anbau Fotos: bk

2015 gibt´s einen neuen Anbau

Wegen steigender Schülerzahlen bleibt es weiterhin eng an den Schulen im Stadtteil Schnelsen

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Nochmal ein Jahr warten, aber 2015 soll es endlich los gehen: Die Schule Rönnkamp bekommt einen Anbau mit zwei Klassenräumen und einem Beratungsraum.

 

Schulleiter Arndt Paasch zum Wochenblatt: „Wir hoffen, dass die Bauarbeiten noch 2015 abgeschlossen werden.“ Zurzeit hangelt sich die Grundschule von einem Provisorium zum nächsten. „Daher bedauern wir es sehr, dass sich der Beginn noch weiter nach hinten verschiebt“, sagt Britta Mager vom Elternrat der Schule.

Gebaut wird zurzeit auch an der Schule Anna-Susanna-Stieg. Schulleiterin Dagmar Christiansen: „Die Fachräumlichkeiten werden saniert, ein Mensatrakt angebaut. Geplant ist als Fertigstellungstermin August 2015. Danach soll es gleich weiter gehen mit der Sanierung der anderen Gebäude.“ Und im August 2015 stellt auch der Anna-Susanna-Stieg als allerletzte Schule auf GBS (Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen) um.

Sorgen bereiten den Elternräten, die ihre Arbeit schulübergreifend koordinieren, die weiter steigenden Schülerzahlen (s. Interview) bei gleich bleibendem Raumangebot. So hat die Schule Anna-Susanna-Stieg diesen Sommer 99 Erstklässler bekommen – vor einem Jahr waren es nur 70. Und die Stadtteilschule Julius-Leber-Schule musste zahlreiche Anmeldungen abweisen, und die Schüler wurden nach Niendorf und Eidelstedt „umgeleitet“. bk

 

Elternräte fordern verlässliche Lösungen

 

Die Schnelsener Elternräte schrieben an den Schulsenator Ties Rabe, unter anderem wegen der vielen Ablehnungen an der Julius-Leber-Schule. Hierzu befragte Wochenblatt-Redakteur Bernhard Koch Britta Mager vom Elternrat Rönnkamp.

Viel Arbeit im Einsatz für ihre Schule Rönnkamp Elternrätin Britta Mager Foto: bk

Niendorfer Wochenblatt: Warum sind Sie mit der Antwort des Senators nicht zufrieden?

Britta Mager: Wir bemängeln, dass sich die Schulbehörde nur die Zahlen in Schnelsen, aber leider nicht in Eidelstedt angeschaut hat. Außerdem wurde nur der nächste Jahrgang berücksichtigt. Es wurden auch keine Kinder aus den zur Zeit im Bau befindlichen Wohneinheiten sowie der Flüchtlingsunterkunft an der Pinneberger Straße mit einbezogen. Uns ist an einer langfristigen Lösung gelegen und wir wissen, dass dieses Jahr sowohl die Frohmestraße als auch der Anna-Susanna-Stieg jeweils mit einer zusätzlichen 1. Klasse, im Vergleich zu den Jahren zuvor, gestartet sind. Also spätestens in vier Jahren sind an der JLS wieder zu wenig Plätze vorhanden. Es muss dringend eine für die Eltern vorhersehbare und verlässliche Lösung gefunden werden.

NW: Gibt es schon zuverlässige Prognosen über die Entwicklung der Schnelsener Schülerzahlen?

Mager: Nein, zur Zeit liegen noch keine zuverlässigen Zahlen über die Entwicklung der Schnelsener Schülerzahlen vor. Diese Zahlen für die nächste Anmelderunde wurden über eine Große Anfrage beim Senat angefragt und sollen vor den Herbstferien vorliegen. Wir werden auch auf jeden Fall weiterhin das direkte Gespräch mit Herrn Rabe suchen.

 

NW: Vielen Dank für das Gespräch.

 

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