Geht´s noch größer? Gerhard und Olaf Vitense haben ein Prachtexemplar für den Kürbiswettbewerb gezogen Foto: moe

Groß, größer, Kürbis

Rekordmaß beim Kürbis-Wettbewerb erwartet

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Das ist wirklich ein dickes Ding, was Gerhard und Olaf Vitense da in ihrem Niendorfer Garten liegen haben. Ihr Prachtexemplar könnte beim Kürbis-Wettstreit auf dem Bauernmarkt mit Weinfest am letzten September-Wochenende auf dem Tibarg den bisherigen Rekord brechen.

 

40,7 Kilo brachte der Siegerkürbis im letzten Jahr auf die Waage. Diese Marke dürfte das Vitense-Schmuckstück schon jetzt überschritten haben. „Und wir haben ja sogar noch einen weiteren Kürbis in der Hinterhand, der auch nicht ohne ist“, so Olaf Vitense. Sein Vater Gerhard belegte im letzten Jahr den dritten Platz. Dank intensiver Schneckenbekämpfung, Hühnermistdüngung und viel Gießens während des warmen Sommers könnte es nun mit dem obersten Siegertreppen klappen. „Auch wenn dieser Kürbis rekordverdächtig scheint, so möchten wir alle Kürbiszüchter noch einmal ermuntern, auch mit einem vermutlich kleineren Exemplar  am großen Kürbis-Wettbewerb teilzunehmen“, ruft Tibarg- Quartiersmanagerin Nina Häder auf. „Ruhm und Ehre sind Ihnen gewiss  und darüber hinaus darf sich ja nicht nur der Erstplatzierte auf einen tollen Gewinn freuen. Kommen Sie also vorbei, wenn wir am Sonntag, 28. September, um 15 Uhr Niendorfs Riesen-Kürbisse küren.“

Stolzes Exemplar Elke Cludaß hat in ihrem Kleingarten ebenfalls ein stattliches Exemplar gezüchtet Foto: privat

Über ihren Zuchterfolg freut sich auch Elke Cludaß vom Kleingartenverein Erlengrund am Niendorfer Gehege. Ihr Kürbis hat mittlerweile einen Umfang von 1,43 Metern. Bezüglich der Wettbewerbsteilnahme schwankt sie aber noch. „Das Ding ist so schwer, dass ich erst einmal schauen müsste, wie ich es auf den Tibarg bekomme.“ Klar ist für sie aber schon, dass sie den leckeren Inhalt der Frucht einer Einrichtung spendieren möchte, die daraus ein caritatives Mittagessen kochen könnte.

Am Kirschbaum empor

Viel Freude an ihren Kürbissen – auch ohne Wettbewerbsteilnahme – hat Birgit Künzel. „Meine Früchte sind nicht groß, dafür haben sie sich einen besonderen Platz ausgesucht“, erzählt sie. Denn ihre Pflanze rankt im Kirschbaum. „Das ist schon ein besonderes und einzigartiges Bild“, so die Niendorferin. Sie und alle anderen Niendorfer sind nun gespannt, wo der Zeiger der Waage beim Bauernmarkt mit Weinfest am Ende stehen bleibt und welche Giganten als Gewinner des Kräftemessens mit einem  der attraktiven Preise belohnt werden. moe

 

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