Bei einer Feierstunde wurden die drei Spielfelder im Beisein von Helga Willig (3.v.li.) und ihrer Familie in „Ernst Willig Beach-Anlage“ umbenannt Foto: Niendorfer TSV

Ein Sandstrand mitten in Niendorf

Beach-Volleyball-Anlage umbenannt

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In diesem Traumsommer ging es auch auf der „Ernst Willig Beach- Anlage“ des Niendorfer TSV hoch her. Viele Sportler verbringen Freizeit oder Feierabend damit, im großen Sandkasten zu pritschen und zu baggern – meist im sportlichen, manchmal auch im privaten Bereich.

 

„Einige unserer Mitglieder haben untereinander geheiratet“, schmunzelt der langjährige Abteilungsleiter Harald Mesterknecht. Lockere Atmosphäre, Partystimmung oder Grillen auf den Rasenflächen gehören beim Beachen dazu. 

Beachvolleyball hat sich von einer Freizeitsportart zur olympischen Disziplin gemausert. „In Deutschland gelangte Hallen-Volleyball bei den Olympischen Spielen 1972  erstmals in den Blickpunkt“, erinnert sich Mesterknecht. 1980 gründete NTSV-Mitglied Ernst Willig eine eigene Abteilung für Volleyball, die in Spitzenzeiten 350 Mitglieder sowie eine Herrenmannschaft in der Regional- und eine Damenmannschaft in der Verbandsliga hatte. 1996  machte sich Willig daran, einen Platz für eine Beachvolleyballanlage zu suchen. Fündig wurde er am Vogt-Cordes-Damm, wo die Mitglieder unter seiner Anleitung in 2000 Arbeitsstunden zwei Spielfelder anlegten und 1998 einweihten. Seit 2007 ist die Anlage mit inzwischen drittem Spielfeld auch für größere Turniere geeignet.

Um das Engagement des 2012 verstorbenen Willig zu würdigen, veranlasste sein Nachfolger Mesterknecht die Umbenennung der Sportstätte, die seit Mai „Ernst Willig Beach-Anlage“ heißt. Vor wenigen Wochen folgte bei den Vorstandswahlen die nächste Änderung: Es gibt aktuell keinen Abteilungsleiter, dafür teilen sich mehrere der derzeit 250 aktiven Mitglieder die Aufgaben im Volleyballvorstand. löv

 

 

 

Buchungsanfrage

 

Spielzeiten sind sieben Tage die Woche von 9 bis 21 Uhr. Werktags können Schulen die Anlage bis 18 Uhr kostenlos nutzen. Auch Nicht- Mitglieder können ein Spielfeld buchen. Sie müssen ein „Sandgeld“ zahlen, damit der verschmutzte Sand alle paar Jahre ausgetauscht werden kann. Der Belegungsplan ist online einsehbar unter www.ntsv-beachvolleyball.de

 

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