In Sorge um die Schüler aus Schnelsens Norden: Marion Voigtländer und Meinhard Lamp’l Foto: bk

Antwort der Schulbehörde auf Offenen Brief

Hohe Zahl an abgelehnten Schülern im Schnelsener Norden – Elternräte und Stadtteilkonferenz sind weiter in Sorge

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Um die hohen Anmeldezahlen an Schnelsens Schulen ging es in zwei Offenen Briefen an die Schulbehörde, und eine schriftliche Antwort liegt jetzt dem Wochenblatt vor.

 

Die Schulbehörde reagierte damit auf den Offenen Brief der Schnelsener Elternräte. Die hohe Zahl von abgelehnten Schülern für die Julius-Leber-Schule ist nach Ansicht der Behörde eine Besonderheit, die sich nicht wiederholen wird. Im nächsten Jahr werde sich die Lage wieder entspannen, da dann die Anzahl der vierten Klassen von Schnelsener Schulen wieder das Niveau der Vorjahre erreichen werden.

Die Stadtteilkonferenz Burgwedel wollte mit ihrem Offenen Brief darauf hinweisen, dass es möglich werden muss, dass alle Schnelsener Fünftklässler – auch die aus dem Norden – die Stadtteilschule in Schnelsen besuchen können. Die Schulbehörde verweist aber auf die entfernungstechnisch näher gelegenen Schulen in Niendorf und sieht die Julius-Leber-Schule nicht als Schule für den ganzen Stadtteil an. Der Begriff „Stadtteilschule“ wird also von zwei Seiten völlig unterschiedlich interpretiert.

Die Schnelsener Elternräte sind mit dem Antwortschreiben nicht zufrieden und wollen nach den Ferien auf einen Gesprächstermin mit der Schulbehörde drängen. Weiter ungelöst bleibt auch die Frage, wie in Zukunft mit den steigenden Erstklässlerzahlen umgegangen wird.

„Wir wissen nicht, wie es weitergehen soll“, sagten die Stadtteilkonferenz-Vertreter Marion Voigtländer und Meinhard Lamp’l dem Wochenblatt und verwiesen darauf, dass im Schnelsener Norden weiter gebaut wird und dass auch noch Flüchtlingskinder erwartet werden. Das Thema wird also alle Beteiligten noch länger beschäftigen. bk

 

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