Tschüs, Klaus Tobel!

Die Julius-Leber-Schule in Schnelsen feierte mit vielen Aktionen Abschied von ihrem Schulleiter

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Mit vielen Überraschungen bedankten sich Schüler und Lehrer der Schnelsener Stadtteilschule bei ihrem Schulleiter.  

Am Morgen seines Abschieds radelte Klaus Tobel nicht allein zur Julius-Leber-Schule in der Halstenbeker Straße. Zahlreiche Schüler und Kollegen warteten vor seinem Haus, um ihn in einem Fahrradkonvoi zu begleiten. Und weiter ging es mittags mit einem Flash-mob, der Enthüllung eines goldenen Sterns und der Einweihung der Tobel-Terrasse. Im Kreise seiner Familie verfolgte der gebürtige Lübecker sichtlich gerührt die offizielle  Verabschiedung am Nachmittag. Über 150 Gäste, darunter seine Nachfolgerin Katja von der Hagen sowie Ingo Vogler von der Schulaufsicht für den Bezirk Eimsbüttel,  würdigten in sehr persönlichen Reden, mit originellen Geschenken und musikalischen Einlagen Tobels Verdienste für die JLS. Und die sind zahlreich, seit er dort 1974 als Referendar anfing. Bereits 1976 wurde der eingefleischte HSV-Fan Fachvertreter für Mathematik. Er hat es geschafft, seine Begeisterung für dieses Fach mit Fragen wie „Warum besteht der Fußball aus zwölf schwarzen Fünf-ecken und 20 weißen Sechs-ecken?“ auf die Schülerinnen und Schüler zu übertragen. Als Didaktischer Leiter ab 1979 und schließlich seit 2000 als Schulleiter setzte Klaus Tobel seinen Leitspruch „Wir unterrichten nicht Fächer, sondern Schüler!“ täglich mit Engagement, Intelligenz, Beharrlichkeit, Charme und Überzeugungskraft um.  Dabei war sein Verhalten nicht immer behördenkonform. Jetzt geht er in ein Sabbatjahr und dann in die Pensionierung – ohne große Pläne und lange To-Do-Listen. Darauf freuen sich der passionierte Fahrradfahrer und seine Frau Doris  – auch wenn es weh tut zu gehen, wie Klaus Tobel unumwunden zugibt. cd

 

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