Kummerkasten Nach der Veranstaltung in Schnelsen hörte sich Gerhard Fuchs (li.) die Ängste und Nöte der Bürger an und versprach auch, vor Ort zu sein, um Einzelfälle zu prüfen Foto: cd

A7-Ausbau Schnelsen

Im Rahmen der Info-Veranstaltung gab es nur wenig konkrete Antworten

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Mehr als 500 Interessierte kamen in die Messehalle Schnelsen, um von A7-Koordinator Gerhard Fuchs, Thomas Schröder von der Projektgesellschaft Deges und Karina Fischer von der Hamburger Wirtschaftsbehörde Konkretes zu erfahren.

 

Ungeduldig folgten die Zuhörer den einleitenden Worten von Gerhard Fuchs zu dem visionären Großbauprojekt. Sie wollten Fakten hören. Die lieferte Thomas Schröder, wenn auch spärlich: Bereits im Mai startete der Rückbau der Langenfelder Brücke. Im Herbst sollen die vorbereitenden Maßnahmen im Bereich Schnelsen beginnen. Details dazu blieb er schuldig. Ende des Jahres soll der genaue Bauablaufplan für den Abschnitt vorliegen und im Januar 2015 könnte es dann mit der ersten Bauphase losgehen. Für viele Schnelsener ist das zu spät. Sie wollen eine frühzeitige Ankündigung von Bauarbeiten. Auch Angelika Zander, Geschäftsführerin des Niendorfer Wochenblatts, die mit auf dem Podium saß, wünschte sich eine bessere Kommunikation zwischen den Behörden und lokalen Medien, damit die Leser gezielter mit Infos versorgt werden. Persönliche Anliegen konnten an diesem Abend nicht geklärt werden. 

In seinem Element A7-Koordinator Gerhard Fuchs Foto: sun

Aber Allgemeines zum Ausbau gab es zu vermelden. So soll die Zahl der Fahrstreifen während der gesamten Bauzeit erhalten bleiben und sie sollen breiter sein als sonst in Großbaustellen üblich. Um Unfälle zu vermeiden, sind alle 1,5 Kilometer Ausweichstellen und ein Abschleppservice in der Nähe vorgesehen. Trotz aller Maßnahmen werden Staus nicht zu verhindern sein. Und so appellierte Fuchs an jeden Einzelnen, das ÖPNV-Angebot stärker zu nutzen. Die Anwohner erfuhren, dass nächtliche Bauarbeiten Ausnahmen bleiben sollen, die Baustelle über die Autobahn beschickt und der Verkehrslärm am Deckel auf 0 Dezibel reduziert werden soll. Mit Nachdruck machte Fuchs deutlich, dass es auf dem Deckel keine Parkplätze geben wird. Das war eine Enttäuschung: Vor allem die Geschäftsleute hoffen schon lange auf eine spürbare Entlastung der Frohmestraße. Mit Verbesserungsvorschlägen und reichlich Sorgen der Schnelsener im Gepäck  verließ der A7-Koordinator  nach 21 Uhr die Messehalle. Die Veranstaltung war ein Anfang. Weitere sollen folgen. cd

Infos im Netz: www.hamburg.de/a7-deckel gibt Infos zum A7-Ausbau preis und bietet einen Newsletter an. Anfragen sind per E-Mail zu richten an ausbauA7@bwvi.hamburg.de

 

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