Rund 250 Gäste waren zum Iftar-Empfang der AMJ in die Schnelsener Bait-ur-Rasheed Moschee gekommen Fotos: löv

Ein hochwillkommener Partner

Hamburgs Erster Bürgermeister Ehrengast beim Iftar-Empfang der Ahmadiyya Muslim Jamaat

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Der Ramadan gilt als Zeit der Besinnung, die den Glauben und die Selbstdisziplin der Muslime stärken soll. Darüber hinaus hat er auch eine starke soziale Komponente, denn eines der maßgebenden Elemente des Fastenmonats ist die Pflege der Gemeinschaft.

 

Zum abendlichen Fastenbrechen kommen oft Familie, Freunde und Bekannte zusammen. Auch die Gemeinde der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) pflegt diese Tradition und hatte in der vergangenen Woche zum Iftar-Empfang eingeladen, der erstmals in der Schnelsener Bait-ur-Rasheed Moschee stattfand.

Rund 250 Gemeindemitglieder und hochrangige Vertreter aus Politik, Kirche und öffentlichem Leben waren der Einladung gerne gefolgt.   Neben Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz, Weihbischof Hans-Jochen Jaschke und Bischöfin Kirsten Fehrs gehörte auch Nachrichtensprecher Jan Hofer zu den Ehrengästen.

In seinem Grußwort betonte Scholz die Besonderheit der für ihre Offenheit und Toleranz stehenden Reformgemeinde im weiten Spektrum islamischer Strömungen: Als erste muslimische Vereinigung hat die AMJ 2013 in Hessen und 2014 in Hamburg den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts erhalten.

„Aus guten Gründen“, wie Scholz befand. Die Gemeinde sei ein hochwillkommener Partner, der den Grund- und Wertekanon der Gesellschaft anerkenne und sich engagiert für ein friedliches Miteinander der Religionen und Kulturen in der Stadt einsetze.

Um 21.53 Uhr war der Moment gekommen, an dem zu Messer und Gabel gegriffen werden durfte. Zeitgleich lief die Übertragung des Achtelfinales Deutschland-Algerien. Denn nicht nur das gemeinsame Interesse an kulturellem und religiösem Dialog, sondern auch das Mitfiebern beim Fußball waren an diesem Abend verbindende Elemente. löv

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