Der Weg des Blutes Der langjährige Stammspender Axel Schwarenweber, bei der Blutabnahme, danach wird sein Blut getestet. Foto: löv

Aus einer Blutspende macht drei

Der Albertinen-Blutspendedienst ist seit seiner Fusionierung mit UKE noch effektiver

Archiv| Views: 131

 

Axel Schwarenweber gehört zu einer lobenswerten Minderheit. Mit nur zwei bis drei Prozent der Deutschen spendet er regelmäßig Blut. Dabei müsste der Anteil deutlich höher sein.

 

Im Schnelsener Albertinen-Krankenhaus sind jährlich tausende Patienten nach Unfällen oder medizinischen Eingriffen auf eine Transfusion angewiesen. Für Axel Schwarenweber ist es eine Selbstverständlichkeit, zu helfen. Seit zehn Jahren geht er regelmäßig zum „Abzapfen“. Unwohl ist ihm dabei noch nie geworden.

Die Spende selbst dauert nur fünf bis zehn Minuten. Zum Schutz des Empfängers folgen etliche Laboruntersuchungen des Blutes. Über die Ergebnisse werden die Spender auf Wunsch und bei dringlichem Befund informiert.

Institutsdirektor Dr. Sven Peine mit einer frischen Blutkonserve, die einen knappen halben Liter enthält Foto: löv

Seit September vergangenen Jahres betreibt das Albertinen seinen Blutspendedienst zusammen mit dem UKE.  Da das UKE über eine bessere labortechnische Ausstattung verfügt können dort Blutspenden in drei Bestandteile  zerlegt werden: rote Blutkörperchen, Blutplasma und Blutplättchen. Das ist effektiver, denn so erhält jeder Patient nur die Bestandteile, die er wirklich benötigt. löv

 

Spendezeiten im Albertinen-Haus, Sellhopsweg 18-22

Mo + Di., 15.30 bis 19 Uhr; Do., 7 bis 10.30 Uhr;  Fr., 7 bis 14 Uhr

Tel. 55 81 13 74

Bis zum morgigen Freitag gibt´s bei einer Blutspende ein HSV-Trikot gratis

 

Comments are closed.