Mission erfüllt Trainer Florian Gossow rettete die Germania vor dem Abstieg. Foto: ls

Schnelsen hält Klasse

NTSV und Rugenbergen beenden Fußball-Oberligasaison erfolgreich

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Nur die ganz großen Optimisten hatten zu Beginn der Rückrunde daran geglaubt – Florian Gossow hat es dennoch geschafft. Der neue Trainer beim Fußball- Oberligisten TuS Germania Schnelsen bewahrte sein Team vor dem Abstieg in die Landesliga. Auch die Mannschaften des Niendorfer TSV (NTSV) und des SV Rugenbergen ziehen eine positive Saisonbilanz.

 

„Das war die beste Spielzeit in der Oberligageschichte des NTSV“, freut sich Trainer Frank Hüllmann. „Wir alle sind richtig stolz auf die Saison.“ Die Niendorfer holten seit Jahresbeginn immerhin 34 Punkte. In der gesamten Rückrunde mussten sie nur zwei Niederlagen einstecken. Am Ende reichte für Tabellenplatz sieben.

Offensiv sehr gut

Direkt dahinter steht punktgleich der SV Rugenbergen. Die Bönningstedter um Trainer Ralf Palapies waren immer für ein Tor gut und beenden die Saison als drittbeste Offensive der Liga. Mit 74:62 Toren durften aber auch fast immer die Gegner jubeln. Beim letzten Heimspiel blieb der Kasten allerdings sauber. Rugenbergen gewann gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst mit 2:0.

In die kommende Saison blicken Hüllmann und Palapies optimistisch, freuen sich vor allem über Sicherheiten in der Planung. Denn beide Teams starten nach der Sommerpause mit einem nahezu unveränderten Kader. „Da fängt man nicht bei null an, sondern immerhin schon bei etwa 40 Prozent“, so Hüllmann. „Das erleichtert die Vorbereitung ungemein.“

Hart gearbeitet

Sehr erleichtert gibt sich auch Germania-Trainer Gossow im Gespräch mit dem Niendorfer Wochenblatt: „Dass wir kein Herzschlagfinale am letzten Spieltag erlebt haben, sondern den Klassenerhalt schon drei Spieltage vor Saisonende sichern konnten, zeigt, dass die Mannschaft die gesamte Rückrunde hart gearbeitet hat.“

So genossen die Germanen ihr letztes Auswärtsspiel am vergangenen Freitag trotz der 2:6-Niederlage bei Altona 93 sichtlich. „So viel gelacht wie am Freitag wurde bei uns in der Kabine noch nie“, freut sich Gossow.

Für die kommende Saison will Gossow mit einem deutlich veränderten Kader im gesicherten Mittelfeld landen. Sieben neue Spieler konnten die Schnelsener verpflichten. Gossow kennt sie aus seiner bisherigen Trainerlaufbahn alle persönlich. Wichtige Leistungsträger wie etwa Stephan Rahn bleiben ihm zudem erhalten. ls

 

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