Die Blumenkübel auf dem Roman-Zeller-Platz sorgen für mehr Grün in der „Betonwüste“ Fotos: WiN

Mehr Grün für den Roman-Zeller-Platz

Nach vielen Anläufen sorgen nun neue Blumenkübel für eine optische Aufwertung

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Von vielen Anwohnern und Passanten wird der Roman-Zeller- Platz als zugige Betonwüste em­pfunden. Etliche Pläne wurden bereits gemacht, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

 

Doch die Ideen der Interessengemeinschaft Burgwedel, des Quartiersmanagements WiN2020 und der Anwohner scheiterten bislang an behördlichen Auflagen, Brandschutzvorschriften, Sondernutzungsrechten, unklaren Besitzverhältnissen oder der Finanzierbarkeit. Ob Kletterburg, Wasserlauf, Rosenpavillon oder Windschutzvorrichtungen – fast alle Vorstöße und Initiativen sind zum Bedauern der Akteure bislang ins Leere gelaufen.

Umso größer ist die Freude darüber, dass in den letzten Wochen und Monaten zumindest drei neue Bänke und sechs Blumenkübel aufgestellt werden konnten, die den Platz sichtbar aufwerten. Für die Pflanzkästen, die auch als Windschutz für die Bänke dienen, konnten Grünpaten (Friseur-Salon La Ola, Ploog Immobilien, Restaurant Marathon, Floristik Mauerblümchen, Kita und  Vorschule Käpt’n Kaninchen) gewonnen werden, die sich um die Pflege kümmern.

IG-Vorsitzender Jürgen Weltz überreicht Birgit Meisel (Friseur-Salon La Ola, r.) ihre Grünpaten-Urkunde. Mit dabei: Quartiersmanagerin Saskia Pedersen (Mitte)

Im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier mit angeschlossenem Flohmarkt überreichte IG-Vorsitzender Jürgen Weltz den Paten Urkunden und dankte für ihre Bereitwilligkeit, das Projekt zu unterstützen. Rund 30 Anwohner hatten derweil Stände aufgebaut, um ihre Trödelwaren zu verkaufen, während sich der Nachwuchs auf der Hüpfburg vergnügte. „Trotz der Kälte war die Veranstaltung gut besucht“, freute sich Quartiersmanagerin Saskia Pedersen. Eine weitere frohe Kunde konnte sie den zurzeit sechs Marktbeschickern machen. Sie bekommen endlich einen eigenen Stromkasten, der aus bezirklichen Sondermitteln finanziert wurde. „Jetzt wäre es schön, wenn wir weitere Stände fänden, die das Sortiment bereichern, z.B. einen Bäcker“, so Pedersen. löv

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