Konzept für Lokstedter Höhe

100 öffentlich geförderte Wohnungen und ein Discounter geplant

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Auf der Lokstedter Höhe, wo jetzt noch ein Containerdorf Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf bietet, soll in absehbarer Zeit öffentlich geförderter Wohnraum entstehen.

 

Im März erfuhren die Anwohner im Rahmen einer öffentlichen Plandiskussion erste Details zum Entwurf des Bebauungsplans Lokstedt 63. Rund 80 Bürger folgten den Ausführungen der Behördenvertreter, nach denen zwischen Julius-Vosseler-Straße und U-Bahn-Trasse bald rund 100 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen sollen.

Die Bürger hatten nicht nur Fragen zum Lärmschutz und zu den Stellplätzen, sie gaben auch Anregungen. Eine Bürgerin mahnte zum Beispiel, dass die örtlichen Schulen und Kitas bereits am Limit seien und neu hinzuziehende Kinder kaum noch aufnehmen könnten, eine andere fragte nach den Spielplätzen.

Thematisiert wurden auch Ideen für den südlichen Bereich, der seit dem Abriss der einstigen Telekom-Gebäude brachliegt. Dort soll eine Mischung aus Wohnungsbau, Einzelhandel und Gewerbe entstehen, erklärte Karola Häffner vom Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung. Der geplante Discounter könne derzeit aber nicht umgesetzt werden, da gegen die erteilte Genehmigung geklagt wurde. Seine Realisierung sei jedoch sinnvoll, unter anderem auch zur Versorgung der Menschen in den Neubauten im Umfeld der Emil-Andresen- Straße und des Lohkoppelwegs.

Nun befasst sich der Stadtplanungsausschuss mit den Planungen, dann folgt einen Monat lang die öffentliche Auslegung, verbunden mit der Möglichkeit zu schriftlichen Stellungnahmen. Den Termin dafür konnte das Bezirksamt trotz mehrfacher Nachfrage bisher noch nicht nennen. sun

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