MIT-Landesvorsitzender Hjalmar Stemmann, Ehrenvorsitzende Barbara Ahrons, Dr. Roland Heintze und Gastgeberin Helen-Editha Marwede (v.li.) Foto: löv

Impulse für weitsichtige Wirtschaftspolitik

Politischer Hausabend der MIT mit Europa-Kandidat Roland Heintze (CDU)

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Europa als zentrales Thema für den Mittelstand war inhaltlicher Schwerpunkt des politischen Hausabends, zu dem Helen- Editha Marwede, Vorstandsmitglied der Hamburger Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT), in der vergangenen Woche eingeladen hatte. Bei der 19. Auflage dieser Veranstaltung warb der für das Europaparlament kandidierende CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Roland Heintze um Unterstützung für seinen Wahlkampf.

 

Heintze stellte klar, dass es für ihn keine Alternative zur Euro-Rettung und der Reformierung der Finanzpolitik in den  Mitgliedsländern gebe. Eine Politik, die sich vom Euro abwende, riskiere neben ökonomischen Rückschritten auch die politische Einigkeit in Europa. Vor diesem Hintergrund kritisierte er nicht nur die AfD, für deren „billigen Populismus“ Heintze wenig Verständnis zeigte, sondern auch den Spitzenkandidaten der Europäischen Sozialisten, Martin Schulz, der über eine Aufweichung des Stabilitätspakts gesprochen habe. Neben einer Stärkung der europäischen Außenpolitik und dem Export des dualen Ausbildungssystems  ins Ausland sprach sich Heintze für die Zurücknahme von Kommissionsbefugnissen aus, um Kompetenzverwirrungen vorzubeugen und europäische Entscheidungen straffer und  nachvollziehbarer treffen zu können. „Statt kleinteiliger Regulierungen benötigen wir Impulse für eine weitsichtige Wirtschaftspolitik mit guten Arbeitsplätzen für ganz Europa!“ Daher sei wichtig, dass die Konservativen bei der Europawahl stärkste Kraft würden. Bezogen auf Hamburg  will sich Heintze für die Infrastruktur sowie für den Forschungs- und Wissenschaftsstandort  einsetzen. Als wichtiger europäischer Güterumschlagplatz und   dynamische Wirtschaftsregion müsse die Hansestadt in Brüssel mehr Einfluss und Gehör bekommen.

Im Anschluss an seinen Vortrag gab es eine Premiere: MIT- Landesvorsitzender Hjalmar Stemmann warb bei den Anwesenden erstmals um Stimmen für einen konkreten Kandidaten. Der MIT habe sich für das Aufstellen Heintzes eingesetzt, um einen Finanz- und Wirtschaftsexperten nach Brüssel entsenden zu können. löv

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