Bei Regen sind die Fußwege in der Emil-Andresen-Straße schwer passierbar. Foto: Gerold Müller

Verkehr fließt wieder, Ärger geht weiter

In der Emil-Andresen-Straße gibt es weiterhin Unmut - Fußwege mit Schlaglöchern

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Nach einer Bauphase von mehr als einem Jahr kann der Verkehr wieder
durch die frisch sanierte Emil-Andresen-Straße in Lok­stedt fließen. Auch die
Busse des HVV fahren ihre Haltestellen wieder fahrplanmäßig an. Aber nicht alle
Anwohner sind zufrieden.

 

Gerold Müller wohnt in der Emil-Andresen-Straße 40
und hatte gehofft, dass im Zuge der Rundum-Sanierung auch der Fußweg auf seiner
Straßenseite befestigt wird. Doch die Baustelle wurde abgebaut und der
Bürgersteig blieb in seinem Urzustand. Müller vermutet dahinter die „Rache der
Behörde für den Baumschutz der Bürgerinitiative“. Die Bürgerinitiative Emil-Andresen-Straße
konnte 2010 durchsetzen, dass 30 rund 60 Jahre alte Ahornbäume den
Sanierungsarbeiten nicht weichen mussten.

Nach Auskunft des Bezirksamtes Eimsbüttels ist eine
Befestigung des Wegs nicht geplant: „Die Planung der Verwaltung hatte in der Ursprungsfassung
einen beidseitigen Gehweg vorgesehen. Diese Planung konnte wegen der Folgen für
die Straßenbäume gegen den Widerstand der Bevölkerung nicht durchgesetzt
werden.“ Müller hält dagegen: „Es gibt auch die Möglichkeit der Befestigung,
ohne die Wurzeln zu beschädigen.“ Derzeit finden noch Restarbeiten zur
Herstellung des südlichen Gehweges statt und es werden Blindenleitstreifen
eingebaut. Die Maßnahmen beginnen an der Julius-Vosseler-Straße bis zum
Lohkoppelweg und sollen laut Bezirksamt bis zum 16. Mai fertig gestellt sein.   
mf

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