Die dreistöckige lichtdurchflutete Eingangshalle Foto: Michael Godehardt

Menschliche Medizin

Albertinen-Krankenhaus lädt zum Tag der offenen Tür am 10. Mai ein

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Bevor mit der Inbetriebnahme des neuen Hightech-Funktionstraktes eine neue Ära für das Albertinen-Krankenhaus beginnt, haben Nachbarn und interessierte Bürger die Gelegenheit, anlässlich des Tags der offenen Tür das hochmoderne Klinikgebäude zu inspizieren.

 

Am Sonnabend, 10. Mai, können sie von 12 bis 17 Uhr Rundgänge durch das neue Gebäude unternehmen und dabei einen der neuen Kreißsäle sowie einen Hightech-Operationssaal besichtigen. Daneben stellen sich zahlreiche weitere Abteilungen und Einrichtungen des Krankenhauses sowie der Albertinen-Gruppe vor.

Fachvorträge für die Besucher im Rahmen der Reihe „MedizinKompakt“, eine Benefiz-Tombola des Lionsclub Hamburg-Airport und der Albertinen-Stiftung, Ballonkünstler und Musik, ein Gesundheitsquiz und Informationen rund um Jobs und Karriere im Albertinen runden das bunte Programm ab. Großes Interesse wecken dürften auch ein begehbares Herz- und Darmmodell sowie das Wax Cloning, bei dem Hände in Wachs modelliert werden können.

„Wir sind stolz darauf, der Öffentlichkeit den Hightech- Neubau für menschliche Medizin vorstellen zu können und freuen uns auf ganz viele Besucher“, sagt Tobias Schwarz, Geschäftsführer des Krankenhauses. Wegen des zu erwartenden Besucherandrangs wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.             löv

 

Weitere Infos: www.hightech-neubau.de

 

Professor Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerkes Foto: Albertinen

„Wir sind auf einem sehr guten Weg!“

Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden des Albertinen-Diakoniewerkes

 

 

Anlässlich der heutigen feierlichen Eröffnung des Neubaus des Albertinen-Krankenhauses in Schnelsen sprach Daniela Lövenich vom Niendorfer Wochenblatt mit dem Vorstandsvorsitzenden des Albertinen Diakoniewerks Professor Dr. Fokko ter Haseborg.

 

Niendorfer Wochenblatt: Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit wird heute der neue Funktionstrakt eingeweiht. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?

Fokko ter Haseborg: Das war eine sehr intensive Zeit, zumal wir auch alle zusammenrücken mussten, um die vom Abriss der alten Gebäudeteile betroffenen Abteilungen in den Bestandsgebäuden unterzubringen. Für das hohe Engagement unserer Mitarbeiter, die die herausfordernde Situation mit Bravour gemeistert haben, möchte ich mich herzlich bedanken! Ebenso auch bei unseren Patienten, die der einen oder anderen baubedingten Unzulänglichkeit mit großem Verständnis begegnet sind. Jetzt aber freuen wir uns riesig auf den Neubau, in den die Abteilungen ab nächster Woche nach und nach umziehen werden!

 

NW: Dank des neuen Gebäudes avanciert das Albertinen zu einer der modernsten Kliniken Norddeutschlands. Was sind die Besonderheiten und technischen Highlights?

ter Haseborg: Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll: In der Diagnostik wird künftig ein strahlenreduzierter höchstauf­lösender 128 Zeiler-CT eingesetzt, zusätzlich wurden ein 16-Zeiler-CT sowie ein 1,5 Tesla-Magnetresonanztomograph (MRT) neu angeschafft. Es gibt zwei neue hochmoderne Links­herzkatheter-Messplätze, die ebenfalls strahlungsarm sind. Die zehn OP-Säle sind voll integriert: Befunde und Bilder etwa aus der Radiologie oder dem OP-Feld können jederzeit auf die hochauflösenden Monitore oder ins Haus übertragen werden. Alle Einstellungen lassen sich vom und für den Operateur zentral steuern. OP-Kameras der neuesten Generation erlauben eine hervorragende Sicht – ein unschätzbarer Vorteil gerade in der minimalinvasiven Chirurgie. Die Intensivstation bildet zukünftig eine Gesamteinheit und ist mit einem innovativen Patientendatenmanagementsystem ausgestattet, das eine computergestützte lückenlose Dokumentation des Krankheitsverlaufs ermöglicht. Die Patientensicherheit wird so nochmals erhöht. Mit all diesen Möglichkeiten liegen wir in der Medizinmetropole Hamburg ganz weit vorn.

 

NW: Der Anspruch des Albertinen ist es, High Tech und High Touch zu verbinden. Können Sie das näher erläutern?

ter Haseborg: Wir haben den Anspruch, die uns anvertrauten Menschen nicht allein mit modernster Medizin und Technik bestmöglich und mit hoher fachlicher Kompetenz zu versorgen, sondern eben auch menschlich kompetent. Wir wollen unseren Patienten und ihren Angehörigen gerade in einer für sie schwierigen Situation mit einer besonderen Zuwendung begegnen. Hightech-Medizin und Menschlichkeit sind dabei kein Gegensatz, sondern müssen einander ergänzen.

 

NW: Was denken Sie: Wie wird sich das Albertinen in fünf bis zehn Jahren positioniert haben?

ter Haseborg: Albertinen wird in den kommenden Jahren – auch mit Hilfe der Neubauten in Schnelsen und nächstes Jahr in Volksdorf – seinen Ruf als ausgezeichnete Adresse für eine innovative, leistungsstarke Medizin und Pflege weiter ausbauen. Wir sind auf einem sehr guten Weg!    löv

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