„Wir freuen uns alle sehr darauf, in diesem Gebäude arbeiten zu können“, sagt Schwarz. Am Sonnabend, 10. Mai, von 12 bis 17 Uhr, kann der Funktionstrakt beim Tag der offenen Tür besichtigt werden. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.hightech-neubau.de Foto: löv

Der Hightech-Neubau

Neuer Funktionstrakt am Albertinen-Krankenhaus wird am 7. Mai eingeweiht

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Nach einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren steht das größte Bauprojekt in der Geschichte des Albertinen-Krankenhauses unmittelbar vor der Fertigstellung.

 

Der neue Funktionstrakt an der Süntelstraße wird am 7. Mai von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz eröffnet. Die Stadt hat den hochmodernen Neubau mit 50 Millionen Euro gefördert. Weitere 34 Millionen wurden vom Albertinen-Diakoniewerk finanziert. „Mit dem neuen Funktionstrakt wird das Albertinen-Krankenhaus zu den modernsten Kliniken Norddeutschlands gehören. Wir werden in dem neuen Gebäude Hightech Medizin und Menschlichkeit verbinden. Zudem profitieren Patienten und Mitarbeiter von kurzen Wegen und optimierten Prozessen,“ betont Professor Dr. ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerkes. 

Bei der Konzeption des Gebäudes wurde darauf geachtet, möglichst viele räumliche Ressourcen über Fachbereichsgrenzen hinweg nutzen zu können. Auch im Hinblick auf die technische Ausstattung setzt der Neubau Maßstäbe. Im Sockelgeschoss finden zwei moderne strahlungsarme Linksherzkatheter-Messplätze und Teile der Herzdiagnostik sowie die Urologie Platz. Daneben nehmen  Logistik, Technik, Lager und Zentralsterilisation weite Bereiche ein. Vom hellen und klar strukturierten Eingangsbereich im Erdgeschoss gehen die Bettenhäuser und das Elektive Aufnahmezentrum (EAZ) ab, an das sich die Zentrale Notaufnahme (ZNA) mit Schockraum, Radiologie, Endoskopie, Sonographie und Räumen für neurologische Untersuchungen anschließt.

Modernste Technik

In der Radiologie wird auf modernste Medizintechnik gesetzt: Ein 128-Zeiler-CT mit höchster Auflösung und verringerter Strahlung, ein 16 Zeiler- CT und ein 1,5 Tesla Magnetresonanztomograph mit besonders großer Öffnung nehmen ihren Betrieb auf. „Mit diesen diagnostischen Möglichkeiten stehen wir hamburgweit ganz vorne“, freut sich der Hauptgeschäftsführer des Albertinen-Diakoniewerks, Cord Meyer.

In der ersten Etage wird eine Frauen- und Geburtsklinik mit bis zu fünf Kreißsälen realisiert. „Wir werden vielleicht nicht die größte Geburtsklinik sein, wollen in Hamburg aber die beliebteste  werden!“ wünscht sich Tobias Schwarz, Geschäftsführer des Krankenhauses.

Herzstück Hybrid-OP

Das zweite Stockwerk  ist die „Hightech-Ebene“. Sie beherbergt die auf 36 Betten gewachsene Intensivstation und zehn Operationssäle mit Tageslicht. Herzstück des Bereichs ist der Hybrid-OP, der modernste OP- Technik und Durchleuchtungseinheit zusammenführt und neue Verfahren im Bereich des Herzklappenersatzes oder der Gefäßchirurgie ermöglicht.

Die oberste Etage beherbergt die aufwändige Klima- und Lüftungstechnik sowie Aufenthalts- und Arbeitsräume für Ärzte und Personal. Ein besonderer Clou ist die Rohrpostanlage, die zur Optimierung des Betriebsablaufes eingebaut wurde. Mit diesem System können blitzschnell Befunde durch den gesamten Neubau ins Labor befördert werden.

„Wir freuen uns alle sehr darauf, in diesem Gebäude arbeiten zu können“, sagt Schwarz. Am Sonnabend, 10. Mai, von 12 bis 17 Uhr, kann der Funktionstrakt  beim Tag der offenen Tür besichtigt werden. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.hightech-neubau.de    löv  

 

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