Dicht an Wohngebieten vorbei führt die Güterbahn auch in der Vogt-Kölln-Straße. Im Hintergrund beginnt das Niendorfer Gehege Foto: bk

Gesucht: Vorschläge für den Lärmschutz

Sondermittel für den Bereich der Güterumgehungsbahn zu vergeben

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Noch bis Mittwoch, 30. April läuft das neue Sondermittel- Vergabeverfahren für den Lärmschutz an der Trasse der Güterumgehungsbahn. Es geht dabei um Sondermittel von insgesamt 100 000 Euro.

 

Interessierte können Ideen und Anträge beim Bezirk Eimsbüttel einreichen. Die bisherigen Beschlüsse zur Verwendung des Betrages hatte die Bezirksversammlung im Februar aufgehoben und ein neues Vergabeverfahren beschlossen. Für die Unterlagen, die Bürger beim Bezirk einreichen, ist keine bestimmte Form vorgeschrieben.

In einem Antrag muss dargelegt werden, durch welche Maßnahmen der Lärmschutz erreicht werden soll, in welchem Maß er öffentlichen Gebäuden und Wohngebäuden zu Gute kommt und wie viele Personen profitieren würden. Vorgeschrieben ist ein Mindesteinsatz an Eigenmitteln in Höhe von 50 Prozent.

Erhebliche Belastung

Die Güterumgehungsbahn führt von Horn über Alsterdorf, Groß Borstel und Lokstedt nach Eidelstedt. Durch die deutsche Wiedervereinigung und die angestiegenen Warenströme aus und nach Skandinavien ist die Zahl der lauten Gütertransporte und damit auch die Belastung der Anwohner erheblich angewachsen.

Anträge hier einreichen

Beraten werden die eingereichten Unterlagen in der Bezirksversammlung und im Ausschuss für Grün, Umwelt und Verbraucherschutz. Anfragen und Anträge sind zu richten an: Bezirksversammlung Eimsbüttel, Geschäftsstelle, Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg, E-Mail: bezirksversammlung@eimsbuettel.hamburg.de, Tel. 428 01 – 2014, Fax – 3699. bk

 

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